Montag, 27. Juni 2016

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Ifa-Vorschau der smarten Hausgeräte Waschmaschine an Trockner: "Ich wäre dann soweit"

Neue Hausgeräte: Alle werden immer schlauer
Fotos
TMN / AEG

Ob Waschmaschine, Kühlschrank oder Saugroboter - Hausgeräte können immer mehr, werden immer schlauer und schneller. Auf der anstehenden Elektronikmesse IFA in Berlin werden wieder jede Menge Innovationen erwartet - ein paar erste Einblicke gewähren die Aussteller schon.

Wer eine neue Waschmaschine braucht, einen schicken neuen Kühlschrank sucht oder die Spülmaschine austauschen möchte, bekommt auf dem Markt immer sparsamere Geräte. Mit jeder Geräte-Generation optimieren die Hersteller die Verbrauchswerte, erklärt die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu), Veranstalter der Elektronikmesse IFA in Berlin (4. bis 9. September).

Doch die Steigerung der Energieeffizienz ist nicht alles - auch die Ergebnisse und die Handhabung werden immer besser. Auf der IFA werden wieder ein paar dieser Innovationen im Bereich Haushaltsgeräte zu sehen sein, die ersten sind bereits bekannt geworden.

Besser vernetzt

Immer mehr Haushaltsgeräte lassen sich über das Internet steuern. So erweitert beispielsweise Siemens Hausgeräte seine App Home Connect, mit der sich bereits etwa Ofen, Dampfgarer und Kühl-Gefrier-Kombination über das Handy oder Tablet steuern lassen, auf eine Waschmaschine und einen Trockner der iQ800-Serie. Das Automatikprogramm wählt nicht nur die richtige Temperatur und Waschart an, nachdem man eingegeben hat, welche Textilien gewaschen werden sollen. Auch das Dosieren des Waschmittels und das Vorbehandeln von Flecken entfällt.

Die zum gleichen Konzern gehörende Marke Robert Bosch Hausgeräte erweitert seine App mit gleichem Namen ebenfalls - nun lassen sich auch Kühlschränke, Waschmaschinen und Trockner damit steuern. Und der Kaffeevollautomat speichert den bevorzugten Wachmacher. "Das geht auch vom Bett aus, nur holen müssen sie ihn noch selber", sagte Bosch-Geschäftsführer Harald Friedrich auf einer Preview.

Auch Bauknecht verbindet nun vier seiner Geräte - eine Waschmaschine, einen Trockner, eine Kühl-Gefrier-Kombination und einen Geschirrspüler - mit einer kostenlosen App. Die Geräte stehen dabei auch in Kontakt: So weiß der Trockner bereits von der Waschmaschine, in welchem Programm dieses gelaufen ist und bietet dem Besitzer an, das Pflegeprogramm darauf abzustimmen. Samsung vernetzt seinen Saugroboter VR9200J. Das kleine Gerät lässt sich zum Beispiel vom Büro aus per Smartphone starten, bei der Rückkehr nach Hause hat man dann einen sauberen Boden.

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