Montag, 21. August 2017

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Google Home im Technik-Test Lerne, Lautsprecher, lerne!

Google Home: Smarter Lautsprecher im Alltagstest
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TMN

Nach Amazon mit Alexa will auch Google mit seinen Nutzern ins Gespräch kommen. Google Home soll eine Steuerzentrale für das smarte Zuhause sein. Der Alltagstest zeigt, ob das klappt.

Jetzt also auch Google Börsen-Chart zeigen. Für knapp 150 Euro schickt der Suchriese seinen vernetzten Lautsprecher Google Home ins Rennen gegen Alexa und Konsorten. Der in mattem Weiß und Grau gehaltene Lautsprecher soll Steuerzentrale im smarten Zuhause sein.

Die Installation ist denkbar einfach und dauert weniger als drei Minuten. Auspacken, einschalten, App auf das Smartphone laden und verbinden. Alles, was man sonst noch braucht, ist ein Googlekonto, schon ist die Box mit integriertem Google Assistant bereit.

Einfache Abfragen und Kommandos arbeitet Google Home sehr gut ab. "Stell einen Wecker für morgen, acht Uhr." Kein Problem. "Wie wird das Wetter morgen in Stuttgart?" Kein Problem. Man kann Einkaufslisten anlegen, Erinnerungen stellen oder - falls man Google den Komplettzugriff gibt - schauen, wann der gebuchte Flieger geht. In die Kategorie "nett, aber verzichtbar" gehören kleine Späße wie Witze auf Kommando oder gesungene Ständchen.

Auch Streamingdienste wie Spotify, Deezer oder Google Play Musik lassen sich verknüpfen. Über TuneIn spielt die Box Radiosender aus aller Welt. Klanglich ist das okay, ein Ersatz für die Hifi-Anlage aber nicht. Wer ohnehin schon im Googleversum unterwegs ist, kann auch seine Chromecast-Streaminggeräte über Google Home steuern.

Auch Smarthome-Lösungen kann Google Home ansteuern. Diverse Heimüberwachungsdienste oder vernetzte Glühbirnen lassen sich bereits einbinden. Per Kommando "Okay, Google. Grünes Licht im Wohnzimmer" gibt es dann etwa Waldstimmung in der Wohnung. Mit kompatiblen Thermostaten könnte die Box auch die Temperatur regeln.

All das hat seinen Preis. Damit der Google Assistent seine Arbeit gut erledigen kann, muss er so viel wie möglich über seinen Nutzer wissen. Alle Sprachkommandos werden gespeichert und können im Googlekonto unter "Meine Aktivitäten" eingesehen werden.

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