Freitag, 23. Juni 2017

Alle Artikel und Hintergründe

Samsung könnte neues Display liefern Apples iPhone 8 könnte ein krummes Display bekommen

Im Herbst wird Tim Cook das iPhone 8 als Nachfolger des iPhone 7 vorstellen. Einen entscheidenden Beitrag zum neuen Design könnte dabei Erzfeind Samsung leisten

Während die schärfsten Konkurrenten Samsung oder Huawei derzeit zur Mobile World in Barcelona um die weltweite Aufmerksamkeit buhlen, fehlt Apple. Der Konzern wird im Herbst sehr wahrscheinlich sein neues Flaggschiff iPhone 8 vorstellen. Gerüchte um Aussehen, Größe, Leistungsfähigkeit und neue Features des neuen Smartphones kursieren schon länger im Internet.

So könnte zum Beispiel der bekannte Homebutton fehlen und durch eine leichte Einbuchtung in dem Gerät ersetzt werden. Das nutzbare Display könnte wegen eines schmaleren Randes von 5,5 auf 5,8 Zoll wachsen und zugleich mit einer deutlich höheren Pixeldichte von 512 ppi auf den Markt kommen. Gerüchteweise soll der Kunde sein neues iPhone 8 auch drahtlos wie bei einer Elektrozahnbürste laden können.

Die offensichtlichste Neuerung aber dürfte ein neues OLED-Display sein, das dank der neuen Technologie nicht nur viel schärfere und kontrastreichere Bilder gibt, sondern zugleich eine Krümmung des Bildschirms wie beim Samsung Edge erlaubt, berichtet das "Wall Street Journal" (kostenpflichtig) am Dienstag unter Berufung auf mit Produktionsplänen vertraute Insider.

Gerüchte über ein gänzlich neues iPhone-Display kursieren schon länger. Erst vor zwei Wochen berichtete der "Korea Herald" darüber, dass Apple an seinen schärfsten Konkurrenten Samsung einen milliardenschweren Auftrag über die Produktion von mindestens 60 Millionen OLED-Bildschirmen vergeben hat. Der Zeitung zufolge stattet Samsung bereits fast 70 Prozent seiner Modelle mit OLED-Bildschirmen aus eigener Produktion aus.

Bislang stattet Apple seine iPhones ausschließlich mit LCD-Bildschirmen aus. Die neue Technologie würde es Apple erlauben, das Design seiner hochpreisigen Mobiltelefone grundlegend zu erneuern. Die letzte markante Veränderung stellte hier das iPhone 6 dar.

Marktstudien in China, wo die iPhone-Verkäufe zwischenzeitlich gefallen waren, hätten laut Analysten ergeben, dass Konsumenten ein neues Design begrüßen würden und der Absatz damit wieder anziehen könne. Eine Sprecherin von Apple wollte sich dem Bericht zufolge nicht dazu äußern.

Laut WSJ könnte das neue Flaggschiff von Apple im Jahr 10 des iPhones mit einem Verkaufspreis von 1000 Dollar auf den Markt kommen. Ob auch ältere Modelle von Apple künftig mit den neuen superscharfen und extrem kontrastreichen Display ausgestattet werden sollen, sei unklar.

Nachrichtenticker

© manager magazin 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH