10.12.2007
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Fitness
Laufend durch den Winter

Auch bei klirrender Kälte ist Sport gesund. Um in den Wintermonaten keine Jahresringe anzusetzen, muss man sich bewegen. Wer allerdings ohne Aufwärmübungen oder falsch gekleidet joggt oder Rad fährt, spielt mit seiner Gesundheit. manager-magazin.de sagt, worauf es beim richtigen Winter-Sport ankommt.

Hamburg/Baunatal - Tee und Gebäck am wärmenden Kamin locken in der kalten Jahreszeit. Aber wer im Winter fit bleiben will, muss sich bewegen. Mit der richtigen Vorbereitung ist das auch bei nasskaltem Wetter draußen möglich. Entscheidend sind vor allem die richtige Kleidung und gründliches Aufwärmen.

"Wenn man gesund ist, sind die normalen Temperaturen kein großes Problem", sagt Klaus Mattes, Professor für Bewegungs- und Trainingswissenschaft an der Universität Hamburg. Erst ab etwa minus 15 Grad sei Freizeitsport an der frischen Luft nur noch den Kerngesunden zu empfehlen.

Spätestens, wenn Luft beim Atmen in den Brustkorb sticht, ist es Zeit, das Training ruhiger angehen zu lassen und flacher zu atmen. Das Beispiel Skilanglauf zeigt nach Ansicht von Klaus Mattes aber, dass auch bei klirrender Kälte Sport möglich und gesund ist. "Da ist entscheidend, dass die Kleidung gut gewählt ist und man auch an den Füßen nicht auskühlt."

Überhitzung schadet dem Kreislauf

Die Kleidung - von der Unterwäsche über die Socken bis zur Jacke - muss drei Anforderungen gerecht werden: Sie muss warm halten, sie muss wind- und regendicht sein, und sie muss Feuchtigkeit von der Haut weg nach außen leiten können. Funktionswäsche aus Kunststoffmembranen ist die richtige Wahl für winteraktive Freizeitsportler.

Sich stattdessen mit Baumwoll-T-Shirts oder Wollpullovern dick einzupacken, ist nicht sinnvoll, sagt Michael Branke, Diplom-Sportlehrer bei der Deutschen Fitnesslehrer-Vereinigung in Baunatal. "Manche meinen, wenn sie extrem schwitzen, nehmen sie leichter ab. Doch da sollte man vorsichtig sein." Wenn die Körperwärme durch zu dicke Kleidung nicht abtransportiert werden kann, drohe Überhitzung. "Da kann man schnell in Bereiche kommen, die den Kreislauf zu stark belasten."

Gleiches gelte für Wetterschutzkleidung, die einen zwar auch bei Platzregen trocken hält, deren Innenleben sich bei Sport aber in einen Feuchtraum verwandelt - und dann den Körper auskühlen lässt.

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