Montag, 25. März 2019

Stiftung Warentest prüfte Mineralwasser Nur jedes dritte ist gut

Unerwünschte Stoffe sowie Fehler im Geschmack: Nicht alle Mineralwasser sind so unberührt, wie man meint. Bei einer Analyse der Stiftung Warentest von Medium-Wassern mit mittlerem Kohlensäuregehalt schnitten lediglich 11 von 30 Wassern gut ab, 18 waren befriedigend. Eines bekam die Note "ausreichend", heißt es in der Zeitschrift "test" (Ausgabe 07/2017). Es enthielt mit 0,5 Mikrogramm je Liter vergleichsweise viel krebserregendes Chrom; der Leitwert für Trinkwasser beträgt 0,3 Mikrogramm pro Liter. Doch selbst bei einer dauerhaften Aufnahme des Wassers sei das Gesundheitsrisiko eher gering, erklärte die Stiftung.

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Die ersten Plätze im Test belegten das Wasser von Edekas Eigenmarke "Gut & Günstig" sowie "Saskia" von Lidl. Ebenfalls gut schnitten der Franken Brunnen sowie Gerolsteiner ab. Die besten Wasser kosten laut Stiftung Warentest zwischen 13 und 54 Cent pro Liter. Die beiden Markenwasser sind zwar teurer, gehören aber geschmacklich zu den besten. Sie überzeugten außerdem durch hohe Kalzium- und Magnesiumgehalte.

Abstriche beim Geschmack müssen Verbraucher bei Wasser in Kunststoffflaschen machen, urteilten die Warentester. Viele Wässer schmecken untypisch zitronig. Das kommt vom Acetaldehyd, einem Stoff, der bei der Herstellung des Kunststoffs PET entsteht. Er kann ins Wasser übergehen. Gesundheitlich ist er unkritisch, bewertet wurde die Verpackung dennoch mit "mangelhaft".

Laut Stiftung Warentest wurden in fünf Wassern Spuren von Süßstoffen, Pestizidabbauprodukten und einem Korrosionsschutzmittel gefunden. Die Gehalte sind demnach zwar "gesundheitlich unbedenklich". Doch die Bezeichnung "natürliches Mineralwasser" sei damit infrage gestellt.

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dpa/afp/mh

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