Montag, 22. Januar 2018

Neue Küchen-Gadgets im Profi-Test Wurst case: Spitzenkoch testet Hot Dog Maker

Was taugen Hot Dog Maker, Potato Ricer und ein Fermentierset für daheim? Chefkoch Cornelius Speinle und Souschef John Ho vom Hamburger Nobelhotel "The Fontenay" haben die Geräte exklusiv für manager-magazin.de getestet.

Spitzenköche mit Hot Dogs: Cornelius Speinle (links) und John Ho vom Restaurant Lakeside im "The Fontenay" beim Testen der Ergebnisse
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Spitzenköche mit Hot Dogs: Cornelius Speinle (links) und John Ho vom Restaurant Lakeside im "The Fontenay" beim Testen der Ergebnisse

Was legt man küchenaffinen Menschen unter den Weihnachtsbaum? Bei der Antwort kann Spitzenkoch Cornelius Speinle helfen: Der 31-Jährige ist Chefkoch im Gourmetrestaurant "Lakeside" des brandneuen Hamburger Luxushotels "The Fontenay", das Anfang kommenden Jahres eröffnen soll. Beim jährlichen Küchengadget-Test von manager-magazin.de hat er gemeinsam mit seinem Souschef John Ho einige neue Innovationen einem professionellen Praxistest unterzogen - Hier geht es zum ersten Teil unseres Tests mit Airfryer XXL, dem Thermomix-Konkurrenten von Aldi Nord und dem Steak-Reaktor.

Im zweiten Teil des Tests kommen nun kleinere Gadgets in den Fokus: ein kleiner Hot-Dog-Maker für den Hausgebrauch, eine innovative Kartoffelpresse, Gläser aus Salz und ein Fermentiergerät.

Wurst Case: Der Hot Dog Maker

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Bild: manager magazin online

Wer andern eine Bratwurst brät, der braucht ein Bratwurstbratgerät. Braucht man aber auch für Hot Dogs ein eigenes Gadget? Neben den getesteten Großgeräten nimmt sich der leichte kleine Hot Dog Maker von Coolstuff aus wie ein Ford Fiesta, der zwischen Edelkarossen parkt. Trotzdem will Sternekoche Cornelius Speinle ihm eine faire Chance geben: "Das ist das Gerät, das mich am meisten interessiert", sagt er zu Beginn des Tests, "der zaubert uns ein kleines Lächeln aufs Gesicht." Auch wenn das knapp 50 Euro teure Teil eher "etwas für die Junggesellenbude als für die Gastronomie" sei.

Die Würstchen passen prima auf die rotierenden Heizstangen, die das Gargut ordentlich erhitzen. Daran gibt es nichts auszusetzen. Die Bedienung ist intuitiv, verkehrt machen kann man eigentlich nichts, und auch die kleine Fettpfanne unter dem Heizstäben ist durchdacht - so kann nichts auf die Brötchen tropfen. Schade allerdings findet Speinle, dass oben auf die Stangen vier Hot Dogs passen, in den kleinen Ofen darunter allerdings nur drei Brötchen (gut, es sind auch große Brötchen). Und das Ganze braucht Zeit - Fast Food sind diese Hot Dogs nicht. Dafür schmecken sie gut und sind vorbildlich zubereitet.

Größere oder hungrige Gruppen (oder gar einen Kindergeburtstag) bekommt man mit dem Hot Dog Maker nicht in zumutbarer Zeit gesättigt. Schwerer noch wiegt, dass die Reinigung des Geräts sich sehr aufwendig gestaltet, weil man die Stangen nicht herausnehmen kann. Nüchternes Fazit der Köche: "Das Gerät überzeugt nicht."

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