Samstag, 27. August 2016

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Biologisch abbaubar Carlsberg will Bier aus Holzfaserflaschen verkaufen

Zukunftsmusik: Jetzt kommt die Flasche aus Holz - bleibt abzuwarten, wie die Verbraucher darauf reagieren

Erst kam die Plastikflasche. Jetzt geht der Bierkonzern Carlsberg noch einen Schritt weiter. Er will künftig sein Bier in biologisch abbaubaren Holzfaserplatten verkaufen.

Davos - Schon Plastikflaschen sind für viele Biertrinker eine Zumutung. Der dänische Bierkonzern Carlsberg Börsen-Chart zeigen (Holsten, Astra) geht jetzt noch einen Schritt weiter. Zusammen mit Wissenschaftlern und einer Firma für ökologische Verpackungen will er die erste voll ökologisch abbaubare Flasche aus Holzfasern entwickeln.

Wie genau die Flasche aussehen wird, ist noch offen. Einen neuen "Look und Feel" verspricht Carlsberg aber schon jetzt. Durchsichtig werde die Flasche jedenfalls nicht sein, erklärte der für die "Green Fiber Bottle" verantwortliche Manager Hakon Langen dem US-Magazin"Quartz". Dafür unzerbrechlich und mit einer sichtbaren Faserstruktur.

Da man "keine Kompromisse beim Geschmack" machen werde, wie Carlsberg betont, soll die Flasche innen beschichtet sein. Aber dennoch vom Deckel bis zum Boden biologisch abbaubar

Wann genau die Neuentwicklung auf den Markt kommen wird, ist noch ungewiss. Für die Entwicklung sind zunächst drei Jahre angelegt. Man hoffe natürlich, dass die Flasche dann marktreif sei, erklärte ein Sprecher manager magazin online..

Der dänische Carlsberg-Konzern mit Marken wie Tuborg, Astra, Holsten, Duckstein oder Lübzer gehört zu den größten Brauereigruppen der Welt. Bislang machen Verpackungen rund 45 Prozent der C02-Emissionen des Unternehmens aus.

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