Donnerstag, 28. Mai 2015

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Scharfe Schnitte, sanfter Druck Küchengeräte im Sternekoch-Test

9. Teil: Einhändig: "Duo PepperBall" von chef'n

Praktisch: Eine Einhand-Pfeffermühle leistet gute Dienste, wenn es in der Küche zur Sache geht. Stefan Hartmann befürchtete allerdings, die Mühlen mit den Hasenohren könnten im harten Einsatz Schaden nehmen.
"Einhand-Pfeffermühlen sind absolut praktisch!", findet Stefan Hartmann. "Es gibt schließlich viele Momente beim Kochen, bei denen man lediglich eine Hand zum Mahlen frei hat." Da sich klassische Mühlen bekanntlich nur beidhändig in Betrieb setzen lassen, setzt die amerikanische Firma chef'n auf eine ungewöhnliche Kugelform mit Griffen, die Hasenohren ähneln.

Im "Duo Pepperball" steckt ein Zinkmahlwerk für Pfeffer sowie ein Keramikmahlwerk für Salz. Durch eine Drehung am Griff kann man zwischen den Gewürzen wählen. Werden die Ohren zusammengedrückt dann ertönt ein recht lautes Knirschen, Pfeffer oder Salz beginnen zu rieseln. "Geht doch!" meint der Sternekoch und sieht zu, wie sich abwechselnd weiße und schwarze Häufchen auf dem Brett bilden.

Der Mahlgrad der Mühlen lässt sich in jeweils fünf Stufen verstellen. Wer das Salz gerne staubig und den Pfeffer gerne grob mag, kann das so festlegen. Der einzige Kritikpunkt des Kochs: "Das Material sieht mir nicht sonderlich stabil aus. Wenn es in der Küche zur Sache geht, fällt schnell was runter. Das könnte in diesem Fall problematisch sein." (Preis: Pfeffermühlen ca. 19,50 Euro, Duo PepperBall ca. 27,95 Euro)

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