Sonntag, 29. März 2015

Scharfe Schnitte, sanfter Druck Küchengeräte im Sternekoch-Test

7. Teil: Schnippisch: Kräuterschneider von Microplane

Weniger Freude machte der Kräuterschneider. Die Bedienung war relativ fummelig, die Kräuter rieselten nur spärlich.
Auf den ersten Blick sieht das neue Produkt des US-Reibenspezialisten aus wie eine Chrom-Babuschka mit grünem Plastikkopf. Stefan Hartmann wiegt die Kräutermühle nachdenklich in der Hand. "Vermutlich muss man die Stiele der Kräuter vorher entfernen, richtig?", fragt er. Richtig. Der Koch holt ein Bund Petersilie aus der Küche, beginnt die Blätter abzuzupfen und in die Mühle zu stopfen. "In der Zeit, in der ich das Gerät hier befülle, hätte ich sie gleich hacken können", stellt er fest.

Nach einigen Umdrehungen beginnen die Kräuterschnipsel aus der Mühle zu fallen. Da nicht allzu viele Blättchen in die Mühle passen, fällt die Ausbeute eher gering aus. "Es ist praktisch, dass man das gefüllte Gerät im Kühlschrank aufbewahren kann", sagt er. "Länger als einen oder zwei Tage sollte das aus Hygienegründen nicht geschehen. Also ich persönlich brauche so etwas nicht ..." (Preis: ca. 39,95 Euro)

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