Mittwoch, 1. April 2015

Scharfe Schnitte, sanfter Druck Küchengeräte im Sternekoch-Test

4. Teil: Verdünnisiert: Scheibenschneider "Tari" von Gefu

Bei unserem Test sahen die zerteilten Eier längst nicht so gut aus wie die Champignons auf dieser Abbildung. Stefan Hartmann benutzt auch in Zukunft lieber Messer.
"Durch die gezahnten japanischen Spezialmesser ist es eine Leichtigkeit Ihre Zutaten in maßgenaue Scheiben von 5 mm zu schneiden", heißt es auf der Packung des "Tari", einer Art Luxusvariante des guten alten Eierschneiders. Stefan Hartmann schaut das Gerät sehr skeptisch an. Probeobjekt ist ein hartgekochtes Ei, das zunächst aus dem Schneider kullert. Der Koch zieht die Augenbrauen hoch. "Okay, das war meine Schuld, ich habe es falsch herum gehalten", gibt er nach einem Blick auf die Packung zu.

Beim zweiten Versuch gibt das silberne Metallteil nach sanftem Druck sofort einen Haufen Eierscheiben frei, die jedoch sehr dünn sind und leicht auseinander fallen. Zu Dekorationszwecken taugen die Eierscheiben nicht mehr, für "Häckerle" oder "Frankfurter Grüne Soße" wären die Scheiben prima geeignet. "Für die Profiküche wäre das ohnehin nichts", sagt er. "Und Hobbyköche sollten meiner Meinung nach das gleichmäßige Schneiden lieber üben." (Preis: ca. 32,95 Euro)

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