Dienstag, 31. März 2015

Die besten Spezialitäten Der große Champagner-Test

10. Teil: Die jungen Wilden: Im Holz ausgebaut

Die letzte Kategorie, im Holz ausgebaute Champagner, liegt auf einem Trend, der sich in den letzten Jahren deutlich verstärkt hat. Dabei werden die Weine nicht nur nach der Vergärung in Betontanks oder Edelstahlcuves noch einige Monate ins Holz gegeben, auch die Vergärung erfolgt bei einigen Betrieben bereits in oben offenen großen Holzfässern, die dem Wein eine angestrebte oxydative Note mitgeben. Einer der Vorreiter dieser Bewegung war Anselm Selosse aus Avize - inzwischen für viele junge Winzer die Leitfigur der modernen Champagnerbereitung.

Wird der Einsatz von Holz in den klassischen Betrieben eher zurückhaltend praktiziert, weil dem Wein, ähnlich den großen Burgundern, lediglich einen diskreten Unterton mitgeben werden soll, umso spürbarer tritt er bei den "Jungen Wilden" in Erscheinung und wird zur Geschmacksfrage - man mag ihn, oder man mag ihn nicht. Auf der eher klassischen Seite gefielen Alfred Gratien, Egly-Ouriet, Nicholas Feuilatte, Billecart-Salmon.

Hier geht es zu den im Holz ausgebauten Weinen im mmo-Champagnertest.

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