Berlin - Zwei Gruppen von Menschen scheinen in den letzten Jahrzehnten in Deutschland rasant gewachsen zu sein: Die Hobbyköche und diejenigen, "die schon alles haben." Die Industrie hat beide Konsumentengruppen fest im Blick. Mittlerweile gibt es in jedem Einkaufszentrum ein Fachgeschäft für hochwertigen Küchenbedarf, das nichts mehr mit dem Eisenwarenladen von früher gemein hat.
In Läden mit Namen wie "Kulinaris" oder "Cook mal" findet man japanische Messer, die so scharf sind, dass sie jeden Samurai in die Flucht zu schlagen vermögen, matt glänzende Schneidebretter aus Fiberglas, Patisseriekellen, Mörser, Kupfertöpfe, ungefähr 79 verschiedene Pfeffermühlen - und immer wieder neue Produkte, deren Sinn und Zwecks sich nicht sofort erschließt.
Einige der Geräte erleichtern das Hantieren in der Küche ungemein, andere sehen vor allem gut aus, auf wenige trifft beides zu. Gemeinsam mit Stefan Hartmann, dessen "Hartmanns Restaurant" in Berlin-Kreuzberg ein Michelin-Stern schmückt, haben wir eine Auswahl neuer Design-Küchenobjekten getestet.
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