Freitag, 14. Dezember 2018

Kunstmarkt National Arts Club ehrt Deutschen

Hohe Auszeichnung für den deutschen Kunstexperten Hans Neuendorf. Der Vorstandsvorsitzende des Internetportals Artnet erhält von dem renommierten New Yorker National Arts Club die "Medal of Honour for Visual Arts".

New York – Der National Arts Club in New York, die traditionsreichste amerikanische Institution zur Förderung der Künste, verleiht in diesem Jahr ihre Auszeichnung "Medal of Honour for Visual Arts" an den Vorstandsvorsitzenden des Internetportals Artnet, Hans Neuendorf.

Hans Neuendorf: Ausgezeichnet vom National Arts Club
Die Preisverleihung findet am 11. Dezember in New York statt. In der Einlandung hebt der National Art Club die Verdienste Neuendorfs für den Kunstmarkt hervor. Mit der Artnet Preisdatenbank habe Neuendorf 1989 ein Programm ins Leben gerufen, das Transparenz in einen Markt bringen konnte, der bislang für seine Verschwiegenheit berühmt war.

"Dieser Preis ist eine schöne Bestätigung für unser Engagement, den Kunstmarkt transparenter und effizienter zu machen", sagte Neuendorf gegenüber manager-magazin.de.

Als Galerist vertrat der Kunstexperte auch Künstler wie Georg Baselitz, David Hockney, Lucio Fontana und Cy Twombly. 1967 gründete er mit einigen Kollegen die Art Cologne, die erste deutsche Kunstmesse.

Gerade hat er mit seiner Internetfirma Artnet eine Kooperation mit der Messe Art Basel vereinbart. So will das Web-Unternehmen ab Sommer 2007 auf seinen Seiten jeweils nach den beiden Messen Art Basel und Art Basel Miami einen interaktiven Galerieplan zeigen, der es Interessenten ermöglicht, im Nachhinein nach Galerien und Künstlern zu recherchieren.

Der National Arts Club in New York wurde bereits 1898 gegründet. Er verleiht jährlich eine Reihe von Preisen in den verschiedenen Sparten der Darstellenden und Bildenden Künste. Zu den Preisträgern in den vergangenen Jahren gehören unter anderem James Turrell (Gold Medal Visual Arts Award, 2006), Frank Stella (Medal of Honour for Art, 2003), Dave Brubeck (Medal of Honour for Music, 2003), Chuck Close (Medal of Honour for Art, 2005).

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