Dienstag, 22. Januar 2019

Bauhaus Installationen, Pläne, Fotos und Filme

Nach dem Verbot durch die Nazis und Schattendasein in der DDR ist das Bauhaus lebendiger denn je. In einer Ausstellung präsentiert das Dessauer Weltkulturerbe nun Exponate der jüngeren Vergangenheit und die Klassiker der Hochzeit.

Dessau - Mit einer Ausstellung gibt die Stiftung Bauhaus Dessau vom 14. Mai an Einblicke in ihre zehnjährige Arbeit. Unter dem Titel "Werkstatt Bauhaus 1994-2004" werden Modelle, Installationen, Pläne, Fotos und Filme aus der Werkstattarbeit sowie bedeutende Originalobjekte des historischen Bauhauses gezeigt, teilte die Stiftung mit. Die Ausstellung ist bis zum 22. August geöffnet.

Bauhaus Dessau bei Nacht: Ort der Gestaltung, Forschung und Lehre
Das Dessauer Bauhaus gehört seit 1996 zum Unesco-Weltkulturerbe. Während seiner Blüte in den 20er und 30er Jahren war es unter seinem Direktor Walter Gropius (1883-1969) entscheidender Impulsgeber für das Bauen und das Industriedesign im 20. Jahrhundert.

1933 schlossen die Nazis die Bauhaus-Hochschule. Zu DDR-Zeiten führte die Dessauer Einrichtung ein Schattendasein.

Heute versteht sich das Bauhaus Dessau wieder als ein Ort der Gestaltung, Forschung und Lehre mit internationaler Ausrichtung. Schwerpunkte sind Architektur, Stadtgestaltung, Design und Kunst sowie die Pflege, Erforschung und Vermittlung des Bauhauserbes.


Bauhaus-Impressionen:
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Zentrales Thema der nächsten Jahre wird der Stadtumbau in Ostdeutschland sein. Bis zum Jahr 2010 sollen innerhalb einer internationalen Bauausstellung (IBA) mit städtebaulichen, gestalterischen und künstlerischen Projekten in Sachsen-Anhalt neue, experimentelle Strategien für den Stadtumbau Ost erprobt werden.

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