21.09.2008
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Geocaching

Schatzsuche per GPS

2. Teil: Caches riefen die Polizei auf den Plan

Caches riefen die Polizei auf den Plan

Die Mischung aus moderner Technik und traditioneller Schatzsuche locke außerdem auch eingefleischte Bewegungsmuffel vor die Tür. "Bei der Deutschen Wanderjugend setzen wir die GPS-Wanderungen schon seit Längerem sehr erfolgreich ein. Selbst Kinder und Jugendliche, die beim Thema Wandern oft lustlos sind, lassen sich mit Geocaching fürs Rausgehen begeistern", sagt Bertram.

  Da ist der Schatz:  Auch mit dem GPS-Empfänger muss man am Zielort noch suchen
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DDP

Da ist der Schatz: Auch mit dem GPS-Empfänger muss man am Zielort noch suchen

Auf Geocache-Portalen wie Opencaching.de, Geocaching.de oder Geocaching.com sei meist sehr genau beschrieben, welchen Schwierigkeitsgrad der Cache habe und welche Bedingungen in der Umgebung vorherrschten. "So kann man vorab erkennen, ob man zum Caching Bergstiefel mitbringen sollte oder ob der Cache auch mit Rollstuhl und Kinderwagen erreichbar ist", sagt Bertram.

Geocaching eigne sich also auch durchaus als Hobby, das die ganze Familie in Bewegung bringt. "Wenn man regelmäßig zwei bis drei Stunden lang wandert, wirkt sich das positiv auf den gesamten Organismus aus", sagt Ute Dicks, Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes. Das Herz-Kreislauf-System und der Bewegungsapparat profitierten von den gleichmäßigen Bewegungen, und der intensive Kontakt mit der Natur sorge für Entspannung und psychischen Ausgleich. "Wichtig ist, dass man es langsam angehen lässt und sich nicht gleich Mammutstrecken vornimmt", sagt Dicks. Außerdem sollte man bequemes und stützendes Schuhwerk sowie funktionale Wanderkleidung tragen.

Wenn man selbst Caches versteckt, sollte man sich allerdings etwas vorsehen. In seltenen Fällen haben Geocacher schon Polizeieinsätze ausgelöst, da der Cache für eine Bombe gehalten wurde. "Bei der Polizei kennt man die Bewegung jedoch inzwischen schon sehr gut, so dass die Beamten meist schnell durchschauen, dass es sich bei der vermeintlichen Bedrohung nur um einen Cache handelt", sagt Bertram.

Um Missverständnissen vorzubeugen, sei es jedoch ratsam, keine Caches an Orten mit hohen Sicherheitsstufen wie beispielsweise Flughäfen zu verstecken und den Behälter zusätzlich mit dem Hinweis "Geocache" zu versehen.

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