Donnerstag, 21. Februar 2019

Geistige Entspannung oder körperliches Training Welches Yoga passt zu mir?

Yoga Girl Rachel Brathen: Entspannung auf dem Wasser
Daniel Tomczak

2. Teil: Mantras, Mudras, Asanas: Hatha Yoga

Die Mutter aller westlichen Yogastile ist das Hatha-Yoga, auch Körperpositionen-Yoga genannt. Die einzelnen Yogastellungen (Asanas) wie Hund oder Kobra gehen mit einer achtsamen Wahrnehmung des Körpers einher. Diese Fokussierung und diese meditative Dimension können noch verstärkt werden durch Atemübungen (Pranayama), die mit bestimmten Handhaltungen (Mudras) ausgeübt werden, und das Singen von Silben (Mantras) wie Ohm. Am Anfang und/oder am Ende einer Kursstunde steht eine Entspannungseinheit.

Je mehr meditative Einheiten und Atemübungen ein Angebot enthält, desto eher wirkt der Kurs mental ausgleichend und baut Stress ab. "Psychische Symptome scheinen eher auf solche Yogastile mit meditativen Anteilen anzusprechen", bestätigt Cramer. Zusammen mit Kräftigung, Dehnung und Mobilisierung fördern die Kurse auch die Entwicklung von Körpergefühl und Koordination.

Achtsamkeit für Körper und Geist: Hatha Yoga

© manager magazin 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung