Samstag, 26. Mai 2018

mm.de zum Jahresstart: So managen Sie Ihr Leben, Teil IX Ein Gesundheits-Check-Up in zehn Fragen

6. Teil: Welche Vorsorgeuntersuchungen brauche ich?

Alle Krallen dran: Bär bei der Vorsorgeuntersuchung im Zoo
Zunächst einmal: in puncto Vorsorgeleistungen unterscheiden sich die gesetzlichen und die privaten Krankenversicherungen kaum. Bezahlt werden Untersuchungen zur Früherkennung von häufigen und im Frühstadium gut behandelbaren Erkrankungen. Es wäre schon sehr, sehr viel gewonnen, wenn alle Menschen in Deutschland diese Untersuchungen wahrnehmen würden (aktuell tun dieses nur 50 Prozent der Frauen und 15 Prozent der Männer!). Man stelle sich einmal vor, wo diese Quote läge, wenn eine solche Gratis-Untersuchung für das Auto angeboten werden würde...

Die so genannten gesetzlich eingeführten Programme enthalten unter anderem gynäkologische Untersuchungen für Frauen ab 20, internistische und dermatologische Untersuchungen für beide Geschlechter ab 35, Prostatauntersuchungen für Männer ab 45 sowie Darmkrebs- und Brustkrebsvorsorge-Untersuchungen.

Spezialisierte Check up-Zentren bieten darüber hinaus wesentlich umfangreichere Vorsorgeuntersuchungen an, für die der Patient meist selbst bezahlen muss. Lücken in den gesetzlichen Vorsorgepaketen können so geschlossen werden. Herauszuheben sind an dieser Stelle die Untersuchung der Schilddrüse (Labor und Ultraschall) sowie die Ultraschalluntersuchung der Halsarterien und der Bauchorgane. Auch eine Bestimmung des Vitamin D-Wertes (bei etwa 90 Prozent der Deutschen besteht ein Mangel) ist höchst sinnvoll.

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