Montag, 22. Oktober 2018

mm.de zum Jahresstart: So managen Sie Ihr Leben, Teil IX Ein Gesundheits-Check-Up in zehn Fragen

10. Teil: Kann ich meine Gehirnleistung wirklich trainieren?

Wird durch Benutzen besser: Gehirn

Aus der Demenzforschung gibt es Erfreuliches zu berichten: die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken sinkt weltweit (was natürlich nichts mit den absoluten Zahlen zu tun hat, die aufgrund der demografischen Entwicklung steigen). Das sinkende Risiko beruht nicht auf neuen Therapieformen, denn die gibt es leider noch nicht. Vielmehr führen die Forscher diesen positiven Trend darauf zurück, dass die Menschen zunehmend besser auf die Gesundheit ihres Gehirns achten.

Und da das Gehirn nun einmal ein Organ ist, welches es liebt, benutzt zu werden, gehört geistige Aktivität zu den besten Präventionsmaßnahmen überhaupt. Das ist auch schon in jungen und mittleren Jahren so. Nachweislich haben geistig Aktive mehr Hirnsubstanz als Denkmuffel.

Ein Beleg hierfür ist die Londoner Taxifahrer-Studie: Gegenüber den auf Autopilot funktionierenden Busfahrern haben Taxifahrer, die ja jeden Tag buchstäblich neue Wege fahren müssen, mehr Hirnmasse. Ob man zusätzlich zu den klassischen geistigen Herausforderungen (Projekte organisieren, Lesen, Sprachen oder ein Instrument lernen, Theater, Reisen) auch noch Gehirnjogging über entsprechende Apps betreiben soll, ist bisher nicht untersucht. Schaden wird es aber ganz sicher nicht. Inwiefern es sich allerdings über Jahre durchhalten lässt, ist eine andere Frage.

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