Montag, 20. November 2017

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Mit dem Rad ins Büro Tour d'élégance

Stress ist der Fluch der arbeitenden Bevölkerung. Und er trifft uns schon auf dem Weg zur Arbeit. Die Alternative für den Frühling: Radfahren. Das ist gesund, günstig und stressfrei. Aber kann man dabei auch gut aussehen? Man kann!

Auf den Leib geschneidert: Die Lackierung des Tweedbikes von Bellitanner kann auf die Kleidung des Fahrers abgestimmt werden
Hamburg - Wer kennt das nicht: Die tägliche Rushhour auf den Zubringerstraßen nagt an den Nerven, rüpelige Leidensgenossen drängeln und lichthupen was Turbolader und LED-Lichtanlage hergeben. Von der nervigen Parkplatzsuche ganz zu schweigen.

Oder aber, man hat die zweifelhafte Freude, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Aus dem Traum einer entspannten Fahrt mit Zeitung und Kaffee findet man sich schnell in der Realität aus verspäteten und überfüllten Bahnen, mürrischen Busfahrern, schreienden Kindern und virenschleudernden Mitreisenden wieder.

Radfahrern sind diese Probleme gänzlich fremd. Kein Wunder, dass über die insgesamt 75.000 Kilometer Radwege der Republik immer mehr Menschen rollen: Vier von fünf Deutschen besitzen ein Fahrrad, 38 Prozent nutzen es bereits für den Weg zur Arbeit. Allerdings kämpfen die Pedaltreter mit Widrigkeiten von gänzlich anderem Kaliber - nicht zuletzt dem Aussehen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen für Pendler auf zwei Rädern und solche, die es werden möchten.

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