Donnerstag, 22. November 2018

Kaufberatung für E-Bikes Akku, Motor, Schaltung: Das müssen E-Bike-Käufer wissen

5. Teil: Bedienung und Probefahrt: Unbedingt ausprobieren!

Infozentrale: Moderne E-Bikes zeigen auf Displays Funktionen an, manche verfügen beispielsweise auch über ein Navigationsgerät.
Inga Kjer/dpa-tmn
Infozentrale: Moderne E-Bikes zeigen auf Displays Funktionen an, manche verfügen beispielsweise auch über ein Navigationsgerät.

Neben Schalt- und Bremshebeln und der Klingel sollte auch das Display gut zu bedienen sein, rät Hauck. Bei der Bedieneinheit des Antriebs besteht eine gewisse Produktvielfalt: Vom einfachen Schwarz-Weiß-Display mit Basisfunktionen etwa für die Stufen der Tretunterstützung und die Akkustandsanzeige bis zum vollwertigen Gerät mit Navi und Digitalschnittstellen ist vieles zu haben.

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Sich mit einem E-Bike vertraut zu machen, ist neben dem gewöhnungsbedürftigen Antrieb vor allem aufgrund des höheren Fahrradgewichts notwendig. Wer in den Fahrradkeller muss, wird mit 20 bis 30 Kilo viel zu tragen haben. "Um dafür eine Gefühl zu bekommen, ist eine Probefahrt eminent wichtig", sagt ADFC-Experte Filippek. Unterschiede verschiedener Motor- und Getriebekonzepte lernt man am besten bei einem E-Bikes spezialisierten Händler kennen. Diese überlassen interessierten Kunden oftmals ein Proberad für einen Nachmittag oder sogar 24 Stunden.

VCD und pd-f weisen mit Blick auf das erhöhte Unfallrisiko gegenüber dem muskelbetriebenen Radeln auch auf spezielle Fahrtechnikschulungen für E-Bike-Einsteiger hin. Besondere Bedeutung kommt den Bremsen zu, die beim schweren E-Bike besonders standfest sein sollten. Geeignet sind vor allem Hydraulikbremsen.

Stefan Weißenborn, dpa/mh

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