Donnerstag, 22. Februar 2018

Live-Test auf der Autobahn Hält Teslas Model S, was es verspricht?

Start vor der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen: Wir testen Teslas Model S in den kommenden Tagen auf Batterie und Nieren
manager magazin
Start vor der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen: Wir testen Teslas Model S in den kommenden Tagen auf Batterie und Nieren

Satte 500 Kilometer Reichweite - das verspricht Tesla für sein Elektroauto Model S. Doch besteht der Wunderwagen auf der deutschen Autobahn? manager magazin online testet das Model S exklusiv zwischen Garmisch und Flensburg. Verfolgen Sie Tag eins in unserem Live-Ticker.

Den ganzen Test in chronologischer Reihenfolge lesen Sie hier.

Wie die Autoren über das Auto urteilen, lesen Sie hier und hier.

+++ Mittwoch 18.45 Uhr +++

Der erste Tag im Model S findet wohl ein gutes Ende. Obwohl: Kollege Eckl-Dorna nestelt noch an den Kabeln, die Stromstärke scheint nicht zu stimmen, statt der versprochenen 32 Ampere bekommen wir nur 16. Wir berichten morgen, wie die Sache ausgeht. Gleich treffen wir noch einen Vertreter von Jaguar/Land Rover. Auch davon morgen mehr. Danke für die Aufmerksamkeit!

+++ Mittwoch 18.33 Uhr +++

Der Concierge vom Interconti weiß Bescheid: Die Plätze 6 und 7 samt Steckdosen stehen in der Garage für uns bereit.

+++ Mittwoch 18.23 Uhr +++

Endlich, da sind die Twin Towers und die Frankfurter Skyline.

+++ Mittwoch 18.02 Uhr +++

Gerade meldet sich ein Tesla-Fahrer aus dem Raum Frankfurt bei uns. Notfalls können wir den Wagen auch bei ihm unterstellen.

+++ Mittwoch 18:00 Uhr +++

Der Feierabendverkehr bringt uns fast zum Stehen. Wären wir doch in Oslo oder in den USA. Dort brausen Elektroautos auf den Spuren für Busse oder mit mindestens zwei Personen besetzen Autos am übrigen Verkehr vorbei. 44 Kilometer sind noch in der Batterie, in zehn Kilometern sind wir am Ziel.

+++ Mittwoch 17.50 Uhr +++

Das Frankfurter Kreuz ist in Reichweite. Wir wollen bis zum Hotel Intercontinental. Dort soll es zwei Schnelladestationen geben, von denen sich die Nobelherberge vielleicht mehr Gäste verspricht. Wir werden dort jedenfalls nicht unterkommen - das Haus ist voll. Hoffen wir, dass wenigstens eine Steckdose frei ist.

+++ Mittwoch 17.45 Uhr +++

Was den Fans von Luxusautos möglicherweise fehlen dürfte, sind manche Extras, die dem Fahrer das Vorankommen erleichtern und für mehr Sicherheit sorgen sollen: Totwinkel-Warner, Spurhalteassistent oder ein intelligenter Tempomat. Mit derartigen Systemen buhlen die deutschen Luxushersteller um die zahlungskräftige Kundschaft.

+++ Mittwoch 17.37 Uhr +++

Einschlafgefahr besteht ab Tempo 120 aber nicht mehr als in herkömmlichen Autos. Im Innenraum ist es kaum leiser als in einem gut gedämmten Luxus-Verbrenner - Fahrtwind und druckvoll aufgepumpte Breitreifen sind deutlich zu vernehmen. Allerdings: Es scheppert nix.

+++ Mittwoch 17.33 Uhr +++

Der Wagen läuft wie auf Schienen - ist der Tempomat angeschaltet, läuft der Fahrer fast Gefahr ihn mit einem Autopiloten zu verwechseln, zumal der 17-Zoll-Monitor ständig Auskunft über den Zustand des Wagens gibt.

+++ Mittwoch 17.30 Uhr +++

Von derartigen Schleichfahrten wollen wir nichts wissen. Gerast sind wir bisher zwar noch nicht, aber wir sind auf den ersten 450 Kilometern gut vorangekommen. Ein guter Zeitpunkt, noch ein wenig über die Fahreindrücke zu berichten.

+++ Mittwoch 17.23 Uhr +++

Zum Schluss hat uns der Elektroauto-Pionier noch einen Tipp für das Fahren im Elektroauto mit auf den Weg gegeben: "Wer schneller fährt, kommt später an." Das sei jedenfalls bei langen Strecken der Fall. Stromladen dauert bisher einfach noch recht lange. Also macht es mehr Sinn, die Reichweite zu erhöhen statt zu laden. Die optimale Geschwindigkeit dazu: 45 Stundenkilometer. Nur gut, dass das Laden bald schneller gehen soll.

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