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25.01.2013
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Navigationsgeräte im Test
Nie mehr in die Irre fahren

Navis im Test: Zielführende Geräte
Fotos
Stiftung Warentest

Drei von vier Autofahrern sind mit alten Karten unterwegs. Nur jeder dritte Navi-Nutzer hat sein Gerät jemals aktualisiert. Das mag auch daran liegen, dass Kartenupdates teuer sind. Die Stiftung Warentest hat jetzt Geräte mit kostenlosem lebenslangem Kartenabo unter die Lupe genommen.

Hamburg - Jedes Jahr verändern sich 15 Prozent der Straßen. Trotzdem sind drei von vier Autofahrern mit veralteten Karten oder Navigationsgeräten unterwegs. Nur jeder dritte Navibesitzer hat sein Gerät jemals aktualisiert. Kein Wunder: Bei Becker und Garmin kostet ein einzelnes Kartenupdate knapp 60 Euro. Tomtom kassiert rund 70 Euro pro Aktualisierung.

Alternative: Einige Anbieter bieten inzwischen ausgewählte Navis mit kostenlosen lebenslangen Kartenaktualisierungen. Im Test der Stiftung Warentest waren das Becker, Garmin und Tomtom. Die Geräte kosten zwischen 173 und 295 Euro. Dafür liefern die Anbieter regelmäßig aktualisierte Karten - solange das Gerät lebt.

Wer sein Navi nicht aktualisiert und stattdessen ein neues mit lebenslangen Kartenupdates kauft, spart schon nach wenigen Jahren Geld. Außerdem bieten heutige Navis ausgereiftere Funktionen und größere Bildschirme als vor einigen Jahren. Wie gut sie den Weg weisen, zeigt der Test von zwölf Geräten in drei verschiedenen Größen. In jeder Klasse heißt der Testsieger Tomtom.

Tomtom hat im vergangenen Jahr die Spracherkennung deutlich verbessert, stellt die Zeitschrift in ihrem Bericht fest. Autofahrer können ihr Navi nun weitgehend per Stimme bedienen. Die Geräte erkennen Adressen und Orte von besonderem Interesse nahezu fehlerfrei. Ortsunkundige sagen "Bring mich zur nächsten Tankstelle", und Tomtom plant die Route.

Spracheingabe leichter als per Fingerdruck

Einziger Haken: Der Fahrer muss die Spracherkennung manuell einschalten, indem er das Mikrofonsymbol auf dem Tomtom-Bildschirm berührt. Beim Garmin nüvi 3590LMT startet die Spracherkennung auf Zuruf. Die Hände bleiben am Lenkrad, die Konzentration beim Verkehr. Sowohl für Tomtom als auch für Garmin gilt: Mit etwas Übung funktioniert die Eingabe per Sprache einfacher als die manuelle.

Auch die Bildschirme entwickeln sich weiter. Das Garmin nüvi 3590LMT nutzt ein kapazitives Display. Den Ort der Berührung kann es sehr genau bestimmen. Folge: Ähnlich wie Bildschirme moderner Smartphones und Tablets reagiert das Navi besonders empfindlich auf Berührungen. Es genügen leichte Fingertipps. Außerdem bietet der Bildschirm viele Pixel: 800 x 480. Garmin nutzt die hohe Auflösung für detailreichere Karten.

Die übrigen Navigationsgeräte im Test nutzen resistive Bildschirme. Elektrische Signale entstehen hier durch Druck. In der Vergangenheit waren diese Displays wenig feinfühlig. Doch inzwischen nehmen fast alle resistiven Bildschirme selbst leichte Berührungen wahr - beinahe so empfindlich wie kapazitive Bildschirme. Einzig das Navgear Streetmate braucht manchmal mehrere Berührungen, bis es reagiert. Beim Adressentippen brauchen Nutzer reichlich Geduld. Hinzu kommt: Viele Bediensymbole befinden sich am Rand des Bildschirms. Dort ist das Navgear besonders unempfindlich.

Aus Sicht der Umwelt sollten Autofahrer ihr altes Navigationsgerät nutzen und aktualisieren, bis es kaputtgeht. Um den Geldbeutel zu schonen, sollten sie jedoch ein neues Gerät mit kostenlosen lebenslangen Kartenupdates kaufen. Sie bekommen ein ausgereifteres Navi und fahren nie mehr wegen veralteter Karten in die Irre.

Alle Ergebnisse des Navi-Tests finden Sie unter www.test.de/navi.

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