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12.11.2012
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Supersportwagen
Die neuen Ökoboliden

Supersportwagen: Elektromotor mit Verstärkung
Fotos
TMN

Vollgas geben und trotzdem ein gutes Gewissen haben? Undenkbar. Ein paar neue Sportwagen, die ökologisch einwandfrei sein wollen, kratzen jetzt an diesem ehernen Gesetz. Statt mit Sprit fahren sie mit Strom. Doch der Persilschein für die Umwelt kostet einiges.

Nürburgring/Stuttgart - Es herrscht eine gespenstische Ruhe in der Boxengasse an der Nürburgring-Nordschleife. Eben noch hat der Zwölfzylinder eines Pagani Zonda alles niedergebrüllt, und schon läuft sich der nächste Supersportwagen warm. Doch dieser schießt nahezu geräuschlos auf die Strecke.

Der Bolide ist ein früher Vertreter einer neuen Ära: ein Auto, das keine Abgase ausstößt und trotzdem in 4,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigt. Was da mit maximal 200 Sachen über den Eifel-Kurs huscht, ist der Audi R8 e-Tron. Gut betuchten Schnellfahrern verspricht er Rasen ohne Reue - wenn der 280 kW/318 PS starke Wagen jemals in den Handel kommt. Statt Sprit benötigt er Strom.

Im nächsten Jahr bringt Mercedes-Ableger AMG den SLS Electric Drive. Ihn treiben vier Elektromotoren an, die auf 552 kW/751 PS und ein maximales Drehmoment von brachialen 1000 Newtonmetern kommen. Obwohl allein der Akku mehr als eine halbe Tonne wiegt, erreicht der SLS in 3,9 Sekunden Tempo 100. Das Spitezntempo ist auf 250 km/h begrenzt.

Benzinmotor für schnelle Fahrten

Wer solchen Stromflitzern die möglichen Fahrleistungen abverlangt, saugt den Akku allerdings schnell leer. Nur bei moderater Fahrt kommt die maximale Reichweite, die Audi mit 215 und Mercedes mit 250 Kilometern angibt, in greifbare Nähe. Porsche geht dieses Problem beim 918 Spyder durch die Plug-in-Technik an. Noch läuft die Entwicklung des Hybridmodells mit Ladebuchse, doch in rund einem Jahr soll es im Handel sein.

Zwar kommt der Porsche mit seinen beiden zusammen 180 kW/245 PS starken E-Motoren nur 30 Kilometer weit und ist im E-Modus nicht schneller als 150 km/h. Doch er hat noch einen 4,6 Liter großen und 426 kW/580 starken V8-Benzinmotor, mit dem 325 km/h möglich sind, berichtet Projektleiter Michael Hölscher. Der Normverbrauch liegt wegen der für Plug-in-Hybride günstigen Berechnungsformel auf dem Niveau eines Kleinwagens: Drei Liter (CO2-Ausstoß: 70 g/km) reichen dem Carbon-Rennwagen für die ersten 100 Kilometer.

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