Freitag, 16. November 2018

Genfer Auto-Salon Supersportler und Lastesel

Nach Detroit im Januar ist der Genfer Auto-Salon der zweite automobile Höhepunkt des Jahres. In seiner 73. Auflage zeigt er vom 6. bis zum 16. März zahlreiche Welt- und Europapremieren.

Genf – Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und bei bröckelnden Aktienkursen lassen sich die Autonarren die Lust an Leistung und Design nicht verbieten. Ein Blick auf die Liste der über 70 angekündigten Welt- und Europapremieren zeigt, dass die verlangten zwölf Schweizer Franken Eintritt (Kinder bis 16 Jahre zahlen sieben Franken) gut investiertes Geld sind.

Denn wenn sich am Donnerstag um neun Uhr die Tore des Palexpo öffnen, können zahlreiche Sport- und Luxusboliden wieder aus nächster Nähe bewundert werden. Zu den spektakulärsten Neuerscheinungen gehören mit Sicherheit der Bentley Continental GT, der Ferrari 360 Challenge Stradale und der Porsche Carrera GT. Drei imposante PS-Protze, die nur in kleiner Auflage wohl vor allem an den (reichen) Mann gebracht werden dürften.

Audi A3 Bentley Continental GT Mercedes CLK Cabrio Ferrari Challenge Stradale
VW Touran Opel Signum Ford Focus C-MAX BMW 3er Cabrio
Porsche Carrera GT Cadillac XLR Peugeot 307 Cabrio Nissan 350 Z

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Aber auch für den Normalfahrer gibt es Interessantes zu sehen. Audi stellt mit dem neuen A3 schon ein halbes Jahr vor der Premiere des Golf V einen der wichtigsten Hoffnungsträger des Volkswagenkonzerns vor. VW selbst präsentiert mit dem Touran und dem Multivan zwei echte Familen-Lastesel.

Opel muss überzeugen

Die 265 Aussteller aus über 30 Ländern haben aber hauptsächlich eine Reihe von Fahrzeugen in die Schweiz geschafft, deren Nutzwert eher im Spaßbereich zu finden ist. Das überarbeitete 3er-Cabrio von BMW Börsen-Chart zeigen, die offene Version des Mercedes CLK aus dem Hause DaimlerChrysler Börsen-Chart zeigen und die Frischluftvariante des VW New Beetle geben den deutschen Vorgeschmack auf den Sommer. Die internationalen Cabrio-Antworten sind Cadillac XLR, Peugeot 307 CC und Nissan 350 Z.

Aus deutscher Sicht dürfte in diesem Jahr Genf vor allem für Opel wichtig werden. Das Urteil der Besucher über die beiden Neulinge Signum und Meriva könnte nicht nur über das Schicksal von Opel Chef Karl-Peter Forster, sondern über die Zukunft der Rüsselsheimer Traditionsfirma entscheiden.

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