Aus Genf berichtet Tom Grünweg
Genf - Den Genfer Salon (4. bis 14. März) dominieren grüne Wagen. Selten waren auf einer Automesse so viele alternative Fahrzeugkonzepte zu sehen wie derzeit am Lac Léman. Doch zwischen all den Ökomodellen findet man ein paar Fahrzeuge, bei denen das Vergnügen mindestens so viel zählt wie die Vernunft.
Einige demonstrieren eindrucksvoll, dass rassiges Design und rasante Fahreigenschaften durchaus mit mäßigem Spritdurst und niedrigem CO2-Ausstoß zu vereinbaren sind; namentlich der Porsche 918 Spyder, der Audi A1 e-tron oder die Mercedes-Studie F 800 Style.
Autos wie der Bentley Continental Supersports oder der Bugatti Galibier können immerhin mit Bioethanol betrieben werden, und selbst beim Lamborghini Gallardo Superleggera geht es nicht allein um Gewichtsreduktion und Leistungszuwachs, sondern auch um einen Verbrauch, der gegenüber dem Vorgänger um immerhin 20 Prozent gesunken ist.
Den banalen Neuheiten der Großserie wie dem nächsten Opel Meriva, dem SUV-Doppel VW Touareg und Porsche Cayenne und Kleinwagen wie dem Nissan Micra oder dem Mini Countryman stehen etliche tolle Autos gegenüber, die vielleicht nicht immer politisch korrekt und ökologisch einwandfrei sind - und meist an den Controllern vorbeientwickelt.
Genfer Autosalon 2010: Zehn Neuheiten, die den Pulsschlag erhöhen
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