Donnerstag, 26. April 2018

Sieben Schritte zu einem konstruktiven Blick aufs Jahr So bringt Ihr Jahresrückblick Sie weiter

Positives Denken: So gelingt Ihnen ein guter Jahresrückblick
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2. Teil: Anleitung: In sieben Schritten zum positiven Jahresrückblick

Warum sollten Sie innehalten, um einen positiven Blick auf 2017 zu bekommen? Dafür gibt es gleich sechs gute Gründe.

  • Sie stärken Ihre Gesundheit Die subjektive Bewertung unseres Gesundheitszustandes, also unabhängig von objektiven Werten, führt zu einer besseren oder schlechteren Gesundheit. Das Sterberisiko steigt bei der Einschätzung der Gesundheit von "sehr gut" über "gut", bis "schlecht" oder "sehr schlecht" kontinuierlich an. Da wir uns ja als Erstes immer eine gute Gesundheit wünschen, lohnt sich die positive Aufmerksamkeit für unseren Körper.
  • Sie investieren in die Leistungsfähigkeit Ihres Teams Die amerikanische Psychologin Barbara Fredrickson hat sich mit der Frage beschäftigt, in welchem Verhältnis positive zu negativen Momenten stehen müssen, damit Teams erfolgreich zusammenarbeiten und es wenig Fluktuation gibt. Dadurch, dass negative Gefühle und Gewohnheiten bei Weitem stärker wirken als positive, braucht es mindestens ein drei zu eins von Positivem zu Negativem.
  • Sie schaffen positive Emotionen Lächeln führt zur Stressreduktion und zu Glücksgefühlen. Dies gilt selbst für das sogenannte "unechte" Lächeln, bei dem nur der Mund, nicht die Augen lachen.
  • Sie erwarten eine gute Zukunft Die Wissenschaftler um Jia Wie Zhang fanden, dass Menschen mit einem positiven Vergangenheitsbild zufriedener sind und positivere Erwartungen an die Zukunft haben. Wir rechnen immer die Vergangenheit hoch, wenn wir nach vorn schauen. So limitieren oder bereichern wir uns.
  • Sie geben Ihrem Arbeitsleben Sinn Im Alltag gehen Sinnfragen häufig in Stress, Hektik und dem Gefühl von Zeitmangel unter. Die Einordnung unseres Lebens und Handelns in einen größeren Sinnzusammenhang während eines Jahresrückblicks bringt hingegen ein beglückendes Gefühl eines tieferen Wertes. Die Sinnfrage zählt zum so genannten psychologischen Kapital also Stärken, die Produktivität und Glück bei der Arbeit steigern.
  • Sie erweitern Ihre Möglichkeiten für 2018 Eine positive Grundhaltung versüßt nicht nur den Augenblick, sondern erweitert auch die Perspektiven. Das hat die "Broaden-and-build-Theorie" nachgewiesen. Optimismus, Neugier, Lebensfreude erweitern z. B. die Perspektive und ermöglichen Wachstum. Glückliche Menschen sind kreativer, motivierter, hilfsbereiter, sozialer, energievoller. Glück ist wie ein Perpetuum mobile und füllt sich selbst. So entstehen Aufwärtsspiralen. Aus einem guten Gefühl heraus nehmen wir mehr gute Dinge wahr, dadurch fühlen wir uns besser, verhalten uns anders, und das schafft neue positive Ereignisse, die unsere guten Erwartungen bestätigen. Das bringt wiederum gute Gefühle usw.

Hier sind die sieben Schritte für den positiven Jahresrückblick

Sie werden drei Ebenen finden: das offensichtlich vorhandene Gute, das Vorhandene, aber nicht wahrgenommene Gute und schließlich scheinbar Unangenehmes, hinter dem sich Gutes noch versteckt.

Fürchten Sie, Sie machen sich etwas vor, wenn Sie sich auf die guten Seiten konzentrieren, denn es gibt ja nicht nur diese? Ich habe keine Zweifel, dass Sie sich mit den negativen Dingen schon mehr als genug befasst haben, denn das geschieht ganz von allein und wird von Medien, Nachbarn und Freunden noch befeuert. Gönnen Sie sich dieses Jahr, dass Sie sich mit dem jetzt zu Ende gehenden Jahr wohlfühlen!

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