Donnerstag, 30. Juli 2015

Alle Artikel und Hintergründe

Schlecker, Q-Cells, Neckermann Die größten Firmenpleiten 2012

Mit aller Kraft haben sich die deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr gegen die Auswirkungen der Euro-Krise und die einsetzende Weltwirtschaftsflaute gestemmt. Einige Konzerne haben den Kampf jedoch verloren. Ein Rückblick auf das Pleitejahr 2012.

Berlin - Trotz des spektakulären Zusammenbruchs des Schlecker-Imperiums war 2012 mit Blick auf die Firmenpleiten kein Katastrophenjahr. Die Gesamtzahl der Unternehmensinsolvenzen dürfte sogar leicht zurückgehen. Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform rechnet mit insgesamt 29.500 Insolvenzen nach 30.120 im Vorjahr. Einige große Pleiten etwa im Handel, in der Solarbranche oder bei den Werften beherrschten 2012 aber dennoch wochenlang die Schlagzeilen:

Schlecker

Das Ende von Schlecker: Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen wegen Insolvenzverschleppung
Von der Pleite des einstigen Drogeriemarktriesen Schlecker sind die meisten Beschäftigten betroffen: Rund 25.000 Mitarbeiter verlieren bundesweit ihren Job. Schlecker hatte im Januar Insolvenz angemeldet. Managementfehler, harte Konkurrenz und angekratztes Image machten dem einstigen Marktführer den Garaus. Die Rettung scheitert, Ende Juni gehen die Lichter endgültig aus.

Mehr manager magazin
Zur Startseite

© manager magazin online 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH