Mittwoch, 12. Dezember 2018

Dresscodes Smart oder Business?

Überblick: Dresscodes von Casual bis White Tie
Corbis

Ob Präsentation, Geschäftsessen, Cocktailparty oder Opernpremiere - viele Veranstaltungen erfordern bestimmte Kleidung. Man kann sich solchen Dresscodes bewusst verweigern, aber auch dafür muss man sie erst einmal kennen. Hier ist eine Übersicht.

Hamburg - "Smart Casual", "Morning Dress", "Black Tie" - viele, meist englischsprachige Begriffe regeln den Dresscode im Beruf und bei Veranstaltungen. Stilbewusste sollten ihn entschlüsseln können. "Generell gilt: Je höher die Position, desto dunkler der Anzug", sagt Carolin Lüdemann, Business-Coach aus Stuttgart. Mit Schwarz sei man aber nicht immer gut beraten. "Das hat eine distanzierende Wirkung", sagt das Mitglied des deutschen Knigge-Rats.

Im Berufsleben eignen sich als Anzugfarben Dunkelblau, Dunkelgrau und Anthrazit oder Nadelstreifen. Dazu gehört ein helles Hemd. Als klassische Krawattenfarben haben sich Hellblau und Dunkelrot durchgesetzt. Was die Farben des gesamten Outfits angeht, so gilt die einfache Formel: nicht mehr als zwei Farben und drei Muster kombinieren. "Allein eine Krawatte kann ein solches Farbschema schon sprengen", warnt Lüdemann.

"Die Dresscodes sind immer männlich - das hat sich weltweit so festgesetzt, weil es für Frauen viel zu viele Alternativen gibt", erklärt Gabriele Schlegel, Business-Expertin aus Bonn. Frauen sollten sich darum immer am Outfit des Mannes orientieren. Mit einem Hosenanzug oder einem Kostüm liegen sie meist richtig. "Häufig ist auch aus dem Veranstaltungsort abzulesen, was man tragen sollte", sagt Christina Tabernig von der Agentur korrekt! aus Tutzing. In Führungsebenen oder bei Veranstaltungen wird oft ein konkreter Look erwartet.

Hier sind die wichtigsten Dresscodes im Überblick. Und wer sein Wissen über die gehobene Kunst der stilvollen Bekleidung testen möchte, kann das mit dem Businessmode-Quiz I und II des manager magazin tun.

Nadine Hantke, dpa

© manager magazin 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH