Hamburg - Der Fotograf Nick Gleis hat ein Faible für Flugzeuge. Nun präsentiert der Amerikaner ein paar außergewöhnliche Jets: Er bekam Zugang zu den Privatflugzeugen der Mächtigen dieser Welt. Was sich bei Gleis über die Jahre angesammelt hat, ist ein Zeugnis von unglaublichem Luxus und der Maßlosigkeit von Staatschefs.
Die Besitzer der Jets will Gleis nicht verraten - einige von ihnen sollen afrikanische Despoten sein, darunter der Regierungsschef von Kamerun. Doch auch ohne die Namen zu kennen, vermittelt der Bildband vor allen einen Eindruck: Glanz und Geschmacklosigkeit, Protz und Politik liegen manchmal nah beieinander.
Ausgewählte Werke des bislang unbekannten Flugzeugfotografen sind vom 2. Oktober bis 28. November beim "International photography festival" im englischen Brighton zu sehen. Der Kurator des Festivals, Fotograf Martin Parr, setzt auf unbekannte Nischenkünstler und hat den Amerikaner und dessen Werk entdeckt.
Bislang machte Nick Gleis weniger als Künstler von sich reden. Auf seiner Webseite stellt er sich als Werbefotograf für große amerikanische Konzerne vor und als einer der Ersten, die Fotos digitalisierten.
jaw
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