Von Matthias Kremp
Als Web-Tablet spielt das Samsung alle Trümpfe aus. Es protzt mit schneller Netzanbindung wahlweise via UMTS/HSDPA-Verbindung oder W-Lan und hat einen Web-Browser, in dem man Texte und Bilder mit Multitouch-Gesten vergrößern und verkleinern kann.
Was man allerdings auch vergrößern sollte, ist der Speicher. 16 Gigabyte sind Standard. Wer mehr will, muss per Speicherkarte nachrüsten - kommt damit nach derzeitigem Stand aber auf maximal 48 Gigabyte. Samsung sagt zu der Frage, wenn der Markt es fordere, würde man darüber auch noch hinausgehen.
Der Hersteller verkauft das Gerät nicht als Tablet-PC, sondern etwas schillernder als Smart Media Device - und zeigt sich auch beim Preis selbstbewusst. 799 Euro soll es kosten. Viel Geld, auch verglichen mit Apples iPad, das zum selben Preis viermal so viel Speicher und ein größeres Display bietet. Samsung verweist allerdings darauf, dass alle vier deutschen Mobilfunkkonzerne das Gerät für den Kunden verbilligen sollen, wenn dieser dafür einen Mobilfunkvertrag abschließt. Samsung will nicht exklusiv mit einem einzelnen Anbieter zusammenarbeiten, sondern mit allen vieren. Welcher Preis dann am Ende steht, ist noch offen.
Klar ist: Nur wenn er deutlich unter 799 Euro liegt, hat das schicke Gerät eine Chance - gegen das iPad, aber auch gegen andere Konkurrenten. Gerade erst hat das französische Unternehmen Archos, einst Marktpionier bei MP3- und Multimedia-Playern, ein 99-Euro-Tablet angekündigt. Es wird nicht das letzte Billigangebot bleiben.
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