Donnerstag, 9. Februar 2012, 23:16 Uhr

manager magazin



02.05.2010
 

Expo in Shanghai

Flop am ersten Tag

Ein Drittel weniger Gäste als erwartet kamen zum Auftakt der Weltausstellung nach Shanghai. Dennoch standen Hunderttausende Schlange zur Schau der Superlative. Die deutsche Präsentation zu ausgeglichener Stadtentwicklung zieht viele Besucher an.

Shanghai - Die Weltausstellung in Shanghai hat am Eröffnungswochenende deutlich weniger Besucher registriert als erwartet. Nach offiziellen Angaben wurden zwar allein für den Samstag 350.000 Karten verkauft, es kamen aber nur 200.000 Besucher. Ein Drittel der Gäste habe seinen Besuch "verschoben", meinten die Organisatoren, ohne Gründe zu nennen.

Dennoch kam es an den Eingängen zu Wartezeiten von bis zu vier Stunden - und das bei brütender Hitze. Besonders an den Sicherheitskontrollen bildeten sich lange Schlangen. Über eine bessere Abfertigung werde daher bereits nachgedacht, erklärte der Leiter des Koordinationskomitees, Hong Hao, vor Journalisten.

Dass die Expo 2010 dennoch eine Weltausstellung der Superlative ist, hatte sich bereits am Freitag gezeigt: Mit einem großen Feuerwerk, Lasershows und Wasserspielen wurde der Startschuss für das Mega-Event auf dem 5,28 Quadratkilometer großen Gelände zu beiden Seiten des Huangpu-Flusses gegeben. An der Eröffnungsfeier nahmen prominente Gäste aus aller Welt teil, darunter der französische Präsident Nicolas Sarkozy und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Die Planer warten mit der höchsten Teilnehmerzahl der Expo-Geschichte, dem größten Gelände und erwarteten 70 Millionen Besuchern auf.

Unter dem Motto "Better City, Better Life" (Eine bessere Stadt, ein besseres Leben) stellen auf der Expo mehr als 240 Länder und Organisationen ihre Konzepte für eine nachhaltige Stadtentwicklung vor. Geradezu belagert wurde der kubisch geformte deutsche Pavillon unter dem Motto "Balancity - Die Stadt im Gleichgewicht". Rund 40.000 Besucher machten dort an den ersten zwei Tagen einen Rundgang. "Deutschland ist die Nummer Eins", begründete ein Chinese, warum er sich zuerst bei den Deutschen angestellt habe. "Von Deutschland können wir lernen." Lange Wartezeiten seien unvermeidlich, sagte die deutsche Sprecherin Marion Conrady. "Es ist uns wichtig, dass im Pavillon eine Atmosphäre herrscht, in der sich die Leute in Ruhe ansehen können, was sie möchten."

In das Prestigeprojekt Weltausstellung allein hat China rund 3,2 Milliarden Euro investiert; zudem wurden mehrere Milliarden in eine modernere Infrastruktur für die 20-Millionen-Metropole Shanghai gepumpt.

manager magazin mit Material von dapd und dpa

Diesen Artikel...

Social Networks

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

© manager magazin Online 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service manager magazin mobilmm mobil Twitter-FeedsTwitter-Feeds
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z SPIEGEL-Gruppe - Nachdruckrechte und LizenzenNachdrucke WährungsrechnerWährungsrechner
Ihr persönliches DepotDepot Newsletter-Abo: managerupdateNewsletter-Abo Werbung buchenWerbung buchen
E-MailE-Mail RSSRSS-Newsfeed Info: Wir über unsWir über uns
KurseKurse Der Shop von manager magazin und Harvard Business ManagerShop manager-magazin.de als Startseite einrichtenmm.de als Startseite
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIOContor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie KarrierewissenSeminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apothekenimedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken
Handytarife: Finden Sie den passenden TarifHandytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre KlinikMedführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug?GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Nach oben