Die dem Bewertungssystem zugrunde liegende Annahme ist, dass die Qualität von Kunst nicht messbar und vergleichbar ist, wohl aber das Renommee, das Künstler durch Ausstellungs- und Publikationserfolge in der Fachwelt genießen. Um im globalen Kunstbetrieb Transparenz zu schaffen, werden daher für das Bewertungssystem Tausende von Kriterien analysiert, die erheblich zum Ruhm eines Künstlers beitragen.
Gemessen und mit unterschiedlichen Ruhmespunkten gewichtet werden:
Lesen Sie im manager magazin 11/2008, das am 24. Oktober erscheint, weitere Artikel über Kunst + Design.
Die einzelnen Positionen der 100 Großen ergeben sich aus der fortlaufenden Addition der Ruhmespunkte. Nicht berücksichtigt sind Preise und Umsatzerfolge.
Zusätzliche Ranglisten im jährlichen Kompass geben Auskunft über
Die Liste für Ruhm und Rang löste von jeher weltweit heftige Reaktionen aus: "Der Kunstkompass - ein schöner Skandal" zürnte der französische Kunstphilosoph Pierre Restany. Das "Wall Street Journal" befand hingegen, der Kunstkompass sei "das einzig zuverlässige, objektive Messinstrument für zeitgenössische Kunst". Der renommierte Kunstbuchautor und internationale Kunstexperte Wieland Schmied wiederum ist überzeugt: "Wenn es den Kunstkompass nicht gäbe, müsste er erfunden werden."
1970 entwickelt vom mittlerweile verstorbenen Kölner Wirtschaftsjournalisten Dr. Willi Bongard, wird das Ruhmesbarometer heute von der Kunstjournalistin und Künstlerin Linde Rohr-Bongard recherchiert und produziert. Diese betreut auch seit 1995 hochwertige erschwingliche Editionen, die von renommierten Künstlern exklusiv für den Kunstkompass gestaltet werden.
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