Dienstag, 31. Mai 2016

Doppelschlag beim IZA Klaus Zimmermann muss gehen

Was für ein Doppelschlag - das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) soll aufgespalten werden und der bisherige Klaus Zimmermann gehen, wie zuerst die "FAZ" berichtete und das Institut nun bestätigte. Bereits im März 2016 soll der Wissenschaftler seinen Hut nehmen, heißt es.

Im Sprech des Instituts: "Herr Prof. Dr. Zimmermann wird zum 01.03.2016 die Möglichkeit nutzen, im Rahmen von Gastprofessuren an auswärtigen Universitäten seine persönlichen Forschungsschwerpunkte zu vertiefen. Er wird deshalb mit Wirkung zum 01.03.2016 aus der Position des Direktors des IZA ausscheiden und somit in die Lage versetzt, sich der wichtigen Zukunftsforschung zu widmen, ohne durch operative Tätigkeiten eingeschränkt zu werden. "

Über die Gründe wird gemutmaßt, man sei mit den Leistungen des Instituts unter Zimmermann unzufrieden gewesen. Man, das sei die Post-Stiftung, der Hauptgeldgeber des IZA, so die Zeitung. An der Spitze dieses Mäzens steht der frühere Post-Vorstandsvorsitzende Klaus Zumwinkel.

Der lobt in Meldung des IZA die Arbeit des Professors. Trotzdem stünde man vor einer Umstrukturierung des Instituts, eine neue Einheit solle geschaffen werden. Deren Name: Behavior and Inequality Research Institute. Dessen Leitung: Der Bonner Professor Armin Falk.

Den arrivierten Teil des IZA soll Hilmar Schneider verantworten. Für das IZA wäre Schneider kein Unbekannter. Er leitete früher den Bereich Arbeitsmarktforschung, verließ dann aber das Institut vor zwei Jahren und ging zum Luxemburger Liser-Forschungsinstitut.

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