Montag, 23. Oktober 2017

Lahm beendet Karriere und schlägt Job beim FCB aus Der Unternehmer Philipp Lahm braucht den FC Bayern nicht

Servus: Philipp Lahm hört beim FCB auf, schlägt auch lukrative Jobs bei dem Top-Klub aus
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Servus: Philipp Lahm hört beim FCB auf, schlägt auch lukrative Jobs bei dem Top-Klub aus

Philipp Lahm hat Tatsachen geschaffen. Der Kapitän des FC Bayern München wird seine Karriere im Sommer beenden. Den Job des Sportdirektors schlägt er aus. Für seine berufliche Zukunft braucht der Lahm den FCB auch nicht wirklich.

Bayern Münchens Kapitän Philipp Lahm beendet nach dieser Fußball-Saison seine Karriere. Auch stehe er danach nicht für den Posten des Sportdirektors beim deutschen Rekordmeister zur Verfügung, teilte der Weltmeister am Dienstagabend nach dem 1:0 im Achtelfinalspiel des DFB-Pokals gegen den VfL Wolfsburg mit. "Ab Sommer bin ich Privatier", sagte Lahm .

Schon länger wird über die Zukunft des 33-Jährigen spekuliert. Sein Vertrag lief noch bis 2018, doch ein vorzeitiges Ende hatte er nicht ausgeschlossen. "Ich habe den Verantwortlichen Bescheid gesagt, dass ich am Ende der Saison aufhöre, Fußball zu spielen", sagte er.

Dass er auch nicht die vakante Stelle des Sportdirektors oder des Sportvorstandes übernehmen wird, dürfte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Club-Präsident Uli Hoeneß enttäuschen. Lahm war die Wunschbesetzung der beiden für das Amt. Der Posten ist seit dem Abschied von Matthias Sammer im vergangenen Juli vakant.

Dass Lahm dem Klub einen Korb gibt, überrascht aus rein menschlicher Sicht nicht. Schließlich ist der Nationalspieler seit 1995 für die Bayern aktiv. Nach mehr als 20 Jahren ist der Wunsch nach einem "Tapetenwechsel" verständlich.

Zugleich sei an dieser Stelle die These gewagt: Im Gegensatz zu anderen ehemaligen verdienten Fußballprofis, die bei ihrem Club nach Jahren der Rackerei auf dem Rasen dann unter dem Vereinsdach mit irgendeinem Job Unterschlupf finden, braucht Lahm diese Option nicht.

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