Sonntag, 24. Juli 2016

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Abgelehnte Pilotin stimmt Vergleich zu Zu klein für's Lufthansa-Cockpit

Sind Mindestmaße im Job eine Diskriminierung? Eine junge, 161,5 Zentimeter große Frau hat sich nach drei Jahren Prozess mit der Lufthansa auf einen Vergleich geeinigt

Fast drei Jahre lang hat eine knapp 1,62 Meter große Frau gegen die Lufthansa und ihre Flugschule prozessiert, weil sie für die Pilotenausbildung als zu klein abgelehnt wurde. Jetzt einigten sich die Parteien vor Gericht.

Der Rechtsstreit um die Mindestgröße für Piloten bei der Lufthansa ist beigelegt. Vor dem Bundesarbeitsgericht schloss die Klägerin am Donnerstag einen Vergleich mit der Lufthansa. Demnach zahlt Europas größte Fluggesellschaft 14.175 Euro an die junge Frau.

Sie hatte sich um eine Pilotenausbildung beworben und mehrere Tests bestanden, erhielt letztlich dennoch eine Absage - weil sie mit knapp 1,62 Meter zu klein war.

Laut Tarifvertrag müssen angehende Piloten mindestens 1,65 Meter groß sein. Die Frau sah sich wegen ihres Geschlechts diskriminiert, weil Frauen im Schnitt kleiner sind als Männer und deswegen häufiger an dieser Hürde scheiterten - und zog vor Gericht. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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