Sonntag, 19. November 2017

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Wirtschaftspromi in Turbulenzen Neuer Dreh im Windhorst-Drama - erst Verkauf, dann Comeback

Lars Windhorst: "Das ist nur vorübergehend"
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Lars Windhorst: "Das ist nur vorübergehend"

Bei der Sapinda-Unternehmensgruppe von Lars Windhorst kommt es offenbar so, wie vom Firmengründer angedeutet: Die von Windhorst gegründete Investment-Holding kommt nach dpa-Informationen in andere Hände. Zugleich bleibt Windhorst an der Spitze des Unternehmens, wie die Nachrichtenagentur aus Firmenkreisen erfuhr.

Demnach werden die Anteile des bisherigen Haupteigners von Sapinda an eine niederländische Investmentgesellschaft verkauft. Teil dieser Transaktion sei, dass Windhorst als Vorstandschef (CEO) der Sapinda Holding B.V. eingesetzt werde.

Zuvor hatte das Magazin "Stern" berichtet, Windhorst sei in seiner Firma entmachtet worden. Auch der "Stern" hatte Windhorst bereits mit den Worten zitiert: "Das ist nur vorübergehend. Meine Wiederwahl als CEO ist für die nächsten Wochen geplant." Zu den Gründen, warum er derzeit nicht im Amt sei, wolle er sich nicht äußern, schreibt der "Stern" weiter.

manager magazin hatte bereits im November (Ausgabe 12/2016) über die Turbulenzen im Firmenreich von Lars Windhorst berichtet. Im Frühjahr 2016 berichtete manager magazin zudem über das riskante Comeback des Hasardeurs Windhorst.

cr/dpa

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