Von Klaus Werle
Führungskräfte müssen immer erreichbar sein, maximal mobil und flexibel. Diese Ausweitung der Arbeit in das Private hat den Druck drastisch erhöht. Müssen wir alle arbeiten bis zum Umfallen? Oder sind das Horrorbilder kleingeistiger Bedenkenträger? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!
Hamburg - Ein halbes Dutzend Projekte gleichzeitig jonglieren, immer für den Kunden da sein, per E-Mail, Handy oder Blackberry 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche auf Abruf: Der Job von Managern, Beratern oder Anwälten ist maximal flexibilisiert, die Trennlinie zum Privatleben nicht mehr existent.
14-Stundentag: Müssen wir arbeiten bis zum Umfallen?
Die Folge: "Seit Mitte der 90er ist die Arbeitszeit von Managern um 50 Prozent gestiegen", schätzt Rainer Willmanns, Vorsitzender des Deutschen Manager-Verbands (DMV). 70, 80, 90 Wochenstunden sind keine Seltenheit. Es herrscht die freie Gleitzeit von 8 bis 24 Uhr. Wochenenden inklusive, Urlaub nur in begründeten Ausnahmefällen.
Gehören Sie vielleicht zu den glücklichen Vielarbeitern, die ihren 14-Stundentag nicht als Belastung empfinden, sondern als Chance, etwas zu bewegen? Fühlen Sie sich wohl mit in der "follow-the-sun"-Arbeitswelt, always on, immer erreichbar? Oder nerven der Verwaltungskram, das endlose Abstimmen per E-Mail, die zahllosen Meetings?
Wie organisieren Sie Ihr Arbeitspensum? Wie entscheiden Sie, was delegieren Sie, wie reagieren Sie unter Druck? Schreiben Sie uns im Extremjobber-Blog Ihre Meinung zum Thema der Karrieregeschichte des manager magazins, Heft 2/2007, über Menschen, die 70 oder 80 Stunden pro Woche arbeiten, immer erreichbar sind - und damit glücklich. Wir werden Ihre Zuschriften dann gebündelt auf unsere Seiten stellen.
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