Dienstag, 26. Juli 2016

Rapper plant Firmen-Imperium Kanye West wünscht sich 1 Milliarde Dollar von Mark Zuckerberg

"Ihr ganzen Kerle in San Francisco spielt zuhause Rap-Musik - aber nie helft ihr den Künstlern"

"Lasst uns in den Straßen tanzen. Ich werde von meiner Absicht verzehrt, der Welt zu helfen." Kanye West, Musiker, Adidas-Designer und selbsternannter " Walt Disney unserer Zeit", hat mit einigen bizarren Tweets an Facebook-Gründer Mark Zuckerberg einmal mehr für Aufsehen gesorgt. "Wow, Kanye West. Selbst bei deinen aufmerksamkeits-heischenden Standards war das eine denkwürdige Nacht", hält etwa CNN anschließend fest.

West begann seine skurrilen Ausführungen am Samstagabend, kurz bevor er bei "Saturday Night Live" sein neuestes Album "The Life of Pablo" vorstellte. "Ich schreibe euch dies, meine Brüder, während ich nach wie vor 53 Millionen Dollar Schulden habe... Bitte betet, dass wir das überwinden... Das hier ist mein wahres Herz..." twitterte West - in Anspielung auf den biblischen Duktus des Apostels Paulus, dem er einige vorherige Tweets gewidmet hatte.

Wenige Stunden später legte West dann nach:

"Du liebst Hip Hop, du liebst meine Kunst, ich bin dein Lieblingskünstler, aber du siehst mir dabei zu, wie ich kaum atmen kann, und spielst trotzdem mein Album bei dir zuhause." Er habe nicht die Ressourcen, um das zu erschaffen, was er wirklich könne - und dafür brauche er nun eben Mark Zuckerbergs Hilfe. Was West genau vorschwebt? Offenbar ein Firmen-Imperium:

Kurz nach seinem Aufruf an Zuckerberg twitterte er das Organigramm eines fiktiven Unternehmens ("Donda Communications Company"), mit dem er offenbar in einem guten Dutzend Branchen aktiv werden möchte: bei alternativen Energien über Yachten bis hin zu Finanz- und Sicherheitsdienstleistungen, Hologrammen und Hovercrafts. "Ich verspreche, dass ich die Welt cool machen werde.... alles, was ich tue, dient dazu, Zeug cool zu machen #Fakten". Und ja, seine Donda-Grafik enthalte den einen oder anderen Schreibfehler - "so wisst ihr, dass ich es bin."

Vollkommen überzeugt von Zuckerbergs Hilfe scheint der Musiker allerdings nicht zu sein:

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