Dienstag, 22. August 2017

Ruhmeshalle für Top-Wissenschaftler Motorenforscher Franz Pischinger und Medizindiagnostiker Jens Frahm in die Hall of Fame berufen

Haben es in die Ruhmeshalle der Top-Wissenschaftler geschafft: Medizindiagnostiker Jens Frahm (l.) und Motorenforscher Franz Pischinger
Mario Wezel für manager magazin
Haben es in die Ruhmeshalle der Top-Wissenschaftler geschafft: Medizindiagnostiker Jens Frahm (l.) und Motorenforscher Franz Pischinger

Die Hall of Fame der deutschen Forschung hat zwei neue Mitglieder: Den Professor für Physikalische Chemie, Jens Frahm (65), Gründer und Leiter der Biomedizinischen NMR Forschungs-GmbH auf dem Campus der Max-Planck-Gesellschaft in Göttingen, sowie Franz Pischinger (86), emeritierter Professor für Maschinenbau an der RWTH Aachen und Gründer der FEV GmbH, ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen mit heute über 4000 Mitarbeitern in aller Welt. Die Wissenschaftler wurden am Mittwochabend bei einer Feier in Wiesbaden in die virtuelle Ruhmeshalle berufen.

Frahm erhielt die Auszeichnung für seine schnellen Kernspin-Untersuchungsverfahren in der medizinischen Diagnostik, die unter anderem Filmaufnahmen vom schlagenden Herzen ermöglichen. Pischinger hat die Abgasreinigung bei Otto- wie bei Dieselmotoren stark verbessert, was die Schadstoffe weltweit reduziert hat.

"Wissenschaftler ... sichern die Grundlagen unseres Wohlstands"

"Wissenschaftler in Universitäten, Instituten und Unternehmen," sagte Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Merck-Konzerns, in seiner Begrüßung der rund 100 geladenen Gäste, "ermöglichen mit ihrer Arbeit Fortschritt und sichern damit die Grundlagen unseres Wohlstands. Sie verdienen eine 'Hall of Fame'. Die Hall of Fame der deutschen Forschung zeichnet alljährlich Wissenschaftler aus, deren Arbeiten einen herausragenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Forschung geleistet und somit auch den Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb zukunftsfähiger gemacht haben. Sie wird unterstützt vom Darmstädter Merck-Konzern.

Zu der Festveranstaltung in Wiesbaden waren neben den Top-Führungskräften von Merck auch Prominenz aus Wissenschaft und Wirtschaft geladen, darunter Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen, mehrere Direktoren von Fraunhofer-Instituten und Heinz Riesenhuber, ehemaliger Bundesforschungsminister.

Die Hall of Fame der deutschen Forschung ist eine Initiative des manager magazins. Sie hat nun 20 Mitglieder, darunter Christiane Nüsslein-Volhard, Medizin-Nobelpreisträgerin von 1995, Stefan Hell, Chemie-Nobelpreisträger von 2014 und Karlheinz Brandenburg, Entwickler des Datenkompressionsverfahrens mp3.

Ausführliche Beiträge zu den Ausgezeichneten finden sich in der Ausgabe des manager magazins, die am 16. Dezember 2016 in den Handel kommt.

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der Dezember-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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