Mittwoch, 1. Juni 2016

Ex-US-Verteidigungsminister wird IT-Unternehmer Warum Donald Rumsfeld zum Nerd wird

Donald Rumsfeld: Geschäftsmann, Politiker - und nun wieder Geschäftsmann

Donald Rumsfeld war einst Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika, unter anderem zwischen 2001 und 2006 unter George W. Bush, der Zeit des Einmarschs der USA in Afghanistan und dem Irak. Er dürfte in dieser Zeit einige sehr robuste Entscheidungen getroffen haben. Umso mehr überrascht es, dass der inzwischen 83-jährige nun ausgerechnet unter die IT-Unternehmer gegangen ist. Genauer, er hat eine App auf den Markt gebracht, wie"Quartz" fast ein wenig staunend berichtet.

Mit dieser App kann man Solitaire spielen, jenes Kartenspiel, bei dem es darum geht, Spielkarten in eine bestimmte Reihenfolge zu bringen. Bei Rumsfeld, Freund markiger Worte, darf es natürlich nicht igendeine Variante des Kartenspiels sein: Sondern die, die bereits der britische Premier Winston Churchill spielte. "Die diabolischste Version", nennt es Rumsfeld mit Blick auf deren Schwierigkeitsgrad.

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Zwei Jahre seines Lebens hat er darauf verwendet. Genauer, selbst er räumt es ein, er habe mit einem Team von Entwicklern zusammengearbeitet, um die digitale Variante eines Spiels zu schaffen, dessen Geschichte bis auf den zweiten Weltkrieg zurückgeht. Mindestens. Vielleicht sogar früher. "Ich bin nun offiziell im App-Geschäft", freut sich der Ex-Politiker. Sein Entwickler-Team arbeitet übrigens bei einer Agentur mit einem für einen Ex-Verteidigungsminister passenden Namen, "Javelin" bedeutet Speer. Und wird von einem ehemaligen Rumsfeld-Spezi geleitet, Keith Urbahn.

"Churchill Solitaire" zumindest hat es in Apples App-Store auf die Liste der "besten neuen Spiele" geschafft. Und ein 4,5-Sterne-Rating eingeheimst.

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