Seit über einem Jahr wollen Mobilcom und Freenet fusionieren, scheiterten bisher jedoch am Widerstand der Anteilshaber. Nachdem sich ursprünglich 24 Kläger gegen die Fusion gestellt hatten, kämpft mittlerweile nur noch ein einziger Kleinaktionär gegen den Zusammenschluss.
Hamburg - Nach den außergerichtlichen Vergleichen mit Klägern gegen die Beschlüsse der Hauptversammlungen von Mobilcom
und Freenet
gibt es nun nur noch einen Kleinaktionär von Mobilcom, der die Vereinigung des Mobilfunkanbieters mit der Internettochter anficht. Solange diese Klage noch läuft, kann der Zusammenschluss mit Freenet nicht vollzogen werden. Mobilcom hat aber Zuversicht bekundet, auch hier eine Einigung herbeiführen zu können.
Ziel ist, die Fusion ohne weitere Verzögerungen durch Gerichtsverfahren möglichst bald ins Handelsregister einzutragen. Ende September hatten die Unternehmen vor den Landgerichten Kiel und Hamburg die Freigabe des Zusammenschlusses erreicht.
Dagegen legten allerdings noch mehrere Kläger Beschwerde ein. Mobilcom-Chef Eckhard Spoerr hatte kürzlich in einem Interview weitere Zukäufe angekündigt. Diese seien aber erst möglich, nachdem die Fusion freigegeben und ins Handelsregister eingetragen ist.
manager-magazin.de mit Material von reuters
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