Wer braucht Partikel, die so klein sind, dass eine Million davon auf den Punkt dieses "i" passen? Niemand? Weit gefehlt.
Die derzeitige Basis der wichtigsten Technologien wird bald an ihre physikalischen Grenzen stoßen. Wer noch schnellere Computer, noch effektivere Mikrosysteme bauen möchte, braucht immer kleinere Bauteile.
Ziel: Aus kleinen Bausteinen neue Materialien mit bislang unbekannten physikalischen und chemischen Eigenschaften entwickeln. Daraus dann neue Miniaturmaschinen bauen.
Vorteile: Die Nanotechnik hat noch keine Aufsehen erregenden Ergebnisse hervorgebracht, der in Einzelbereichen definierte Nutzen der Forschung steht noch am Anfang. Auf dem Markt sind vor allem Partikel, die als Beimischung oder als aufgedampfte Oberfläche zum Einsatz kommen. Sie verringern zum Beispiel die Haftung von Skiern, erhöhen die Kratzfestigkeit von Brillengläsern oder mindern in Sonnencremes die Durchlässigkeit für UV-Strahlung.
Nachteile: Lange Entwicklungszeit. Die Gesamtrichtung der Nanotechnik ist unklar.
Zeitbedarf: Lowtech-Anwendungen sind bereits auf dem Markt, Hightech-Nanosysteme brauchen noch mindestens zehn Jahre.
Unternehmen: Nanogate, Evotec (Überblick), Morphochem, Nanoval, Nano Tech, Coatings (NTC), Alotec, Nanophase (Überblick)
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