Samstag, 25. Juni 2016

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Furcht vor Umsatzeinbrüchen Bei Immobilienmaklern geht die Existenzangst um

Mieter oder Vermieter? Bei der Wohnungsvermittlung geht es nicht zimperlich zu

2. Teil: Hoffen auf die Online-Petition

Diese Umgehungen würden allerdings zu dem schlechten Image passen, das die Branche ohnehin mit sich herumschleppt, und das in den vergangenen Jahren noch einmal zusätzlich gelitten hat.

Kein Wunder also, dass beim Verband IVD, der bundesweiten Interessenvertretung der Immobilienmakler, offenbar bereits einige Aufregung herrscht. Laut "IZ" will der Verband mit einer überregionalen Anzeigenkampagne gegen das Bestellerprinzip Stimmung machen. Zudem wurde eine Online-Petition in Gang gesetzt. 50.000 Unterschriften will der Verband in sechs Monaten zusammenbringen - nach einer Woche haben sich bislang 3000 Unterstützer gefunden.

Die Frage ist allerdings welche Erfolgsaussichten die Makler dabei haben: Mit der FDP flog bei der vergangenen Bundestagswahl die einzige Partei aus dem Bundestag, die sich explizit gegen das Bestellerprinzip ausgesprochen hatte. Und die Zielmarke von 50.000 Unterschriften für die Petition scheint ebenfalls ambitioniert. Nach Angaben der Branchenexperten von Immobilienscout24 gibt es bundesweit überhaupt nur etwa 35.000 Immobilienmakler.

Der IVD selbst beziffert die Zahl der vollberuflichen Maklerhäuser auf etwa 12000, mit jeweils fünf bis zehn Mitarbeitern. Rund ein Drittel dieser Firmen sei schwerpunktmäßig in der Wohnungsvermietung tätig, teilt der Verband auf Anfrage mit. Im IVD selbst sind demnach 6000 Makler organisiert.

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