Mittwoch, 25. Mai 2016

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Immobilienpreise Wo das Wohnen rasant teurer wird

Immobilienpreise und Mieten sind zuletzt vor allem in Großstädten rasch gestiegen. Doch dabei gibt es erstaunliche Unterschiede - sowohl im Vergleich verschiedener Städte als auch innerhalb einzelner Metropolen.

Hamburg - Das Wohnen in deutschen Großstädten wird immer teurer. Das zeigt der Immobilienindex IMX des Internet-Portals Immobilienscout 24. Danach lagen die Mieten und Kaufpreise für Bestandswohnungen im Juni im Durchschnitt 5,3 Prozent höher als im Vorjahr.

Der Durchschnittswert sagt allerdings wenig über die Situation in einzelnen Städten aus. Ein genauer Blick auf die Zahlen zeigt: Die Preise fürs Mieten und Kaufen von Wohnungen sind in den fünf größten Städten Deutschlands im vergangenen Jahr extrem unterschiedlich stark gestiegen.

Die Entwicklung ist nicht nur zwischen den Städten asynchron. Auch das Interesse an Bestands- und Neubauwohnungen unterscheidet sich teilweise immens, wie die folgenden Beispiele zeigen.

Berlin: Preise von Bestandswohnungen steigen schneller als von Neubauten

In der Hauptstadt sind die Kaufreise von Bestandswohnung besonders stark gestiegen. Käufer müssen heute 15,6 Prozent mehr zahlen als noch vor einem Jahr. Neubau-Wohnungen verteuerten sich deutlich langsamer, nämlich nur um 6,6 Prozent. Auch für Mieter ist das Leben in der Hauptstadt deutlich teurer geworden: Wer zur Miete wohnt, muss 7 Prozent mehr berappen als vor einem Jahr.

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