Samstag, 25. Juni 2016

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Häusermarkt Der vierte Immobilienboom in Deutschland

Blühende Städte-Landschaft: Neubauten in der Hamburger Hafencity

Deutschland erlebt derzeit den vierten Aufschwung auf dem Immobilienmarkt. Auch in diesem Jahr werden die Preise wohl weiter kräftig zulegen. Warum beim aktuellen Boom noch kein Ende in Sicht ist.

Erster Boom: Die fetten 70er Jahre und das Ende durch die Ölkrise:

Anfang der 70er Jahre endet der lange Nachkriegsaufschwung. Zuvor hatte Westdeutschland seit Anfang der 50er Jahre eine äußerst günstige Wirtschaftsentwicklung erlebt: dynamisches Wachstum, Vollbeschäftigung, Stabilität.

Auf dem Immobilienmarkt wurden allmählich die Enge der frühen Jahren - ausgelöst durch die Zerstörung der Städte und den Zustrom von Millionen Flüchtlingen - beseitigt. Die Wechselkurse waren fixiert und die Zinsen niedrig.

Entsprechend blüht der Immobilienmarkt in neuem Wohlstand. 1972 steigen die Preise im Bundesschnitt um 14 Prozent, 1973 legen sie mit knapp 10 Prozent zu. Dann löst die Ölkrise die erste spürbare Rezession seit Bestehen der Bundesrepublik aus. Auch der Immobilienmarkt bricht ein, die Preise fallen mit Raten bis zu 5 Prozent.

Es dauert einige Jahre, bis die Party wieder im Gange ist

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