Donnerstag, 19. Juli 2018

Immobilien Deutschland im Metropolenfieber

6. Teil: Köln - Die zweigeteilte Domstadt

Der Rhein ist für Immobilieninvestoren eine magische Grenze: Linksrheinisch die Top-Lagen wie die Altstadt, Lindenthal oder Marienburg mit Quadratmeterpreisen jenseits der 4000-Euro-Marke und Kaltmieten von 13 Euro. Rechtsrheinisch gibt es zwar ebenfalls gute Wohnlagen mit Blick auf das Wasser und einer sehr guten Infrastruktur, doch die Preise sind viel niedriger.

Der Grund für den gespaltenen Markt ist simpel: Die Viertel um die historische Altstadt führen die Wunschlisten der Käufer weiterhin an, heißt es in einem Marktbericht von Engel & Völkers. In den guten Lagen sei das Angebot so knapp, dass die Preise von Liebhaberobjekten drastisch steigen und die zum Verkauf stehenden Objekte im Eiltempo neue Besitzer finden.

Mieten, Kaufpreise, Wertentwicklung: Alle Details zum Kölner Immobilienmarkt finden Sie in der interaktiven Karte

Köln
Top-5-Lagen Mietsteigerung
Viertel PLZ Veränderung 2009-2012, in Prozent
Niehl, Riehl 50735 21,1
Altstadt-Süd 50677 16,7
Vogelsang, Mengenich 50829 14,4
Altstadt-Nord 50672 14,2
Altstadt-Süd 50678 13,0
Top-5-Lagen Preissteigerung
Viertel PLZ Veränderung 2009-2012, in Prozent
Altstadt-Nord 50672 63,7
Bayental, Marienburg, Raderberg 50968 52,2
Müngersdorf, Braunsfeld 50933 44,4
Altstadt-Nord 50668 40,7
Kettenberg 50939 36,5
Quelle: CBRE

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