Dienstag, 23. Januar 2018

Immobilien Deutschland im Metropolenfieber

2. Teil: Berlin - Boom-Town an der Spree

Hier tanzt der Bär: Der Wohnungsmarkt der Bundeshauptstadt gilt als einer der attraktivsten in der ganzen Republik - zumindest aus der Sicht von Investoren und Maklern. Spätestens seit 2007 schießen Quadratmeterpreise und Mieten in die Höhe. Kunststück - schließlich war das Preisniveau so gering wie in keiner anderen Großstadt.

Jahrzehntelang lag Berlin im Dornröschenschlaf. Die Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg, der Zerfall der Industrie nach der Wiedervereinigung und der massenhafte Eigenheimbau im Umland ließen die Immobilienpreise sinken.

Heute gilt der Markt unter Investoren als einer der attraktivsten in Europa, wie eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC zeigt. Die Universitäten, der Regierungssitz, aber auch das kulturelle Angebot sorgen für eine anziehende Wohnungsnachfrage.

Auch wirtschaftlich holt Berlin auf. Die Stadt vermarktet sich gern als die Internet-Start-up-Hochburg Deutschlands. Die Arbeitslosenquote ist zwar gefallen, liegt aber mit 11,8 Prozent deutlich über dem bundesweiten Schnitt.

Mieten, Kaufpreise, Wertentwicklung: Alle Details zum Berliner Immobilienmarkt finden Sie in der interaktiven Karte

Berlin
Top-5-Lagen Mietsteigerung
Viertel PLZ Veränderung 2009-2012, in Prozent
Charlottenburg-Wilmerdorf 10587 67,4
Friedrichshain-Kreuzberg 10999 59,7
Friedrichshain-Kreuzberg 10997 57,7
Neukölln 12045 53,4
Mitte 10785 53,2
Top-5-Lagen Preissteigerung
Viertel PLZ Veränderung 2009-2012, in Prozent
Neuköln 12051 163,3
Neuköln 12045 114,9
Treptow-Köpenick 12435 104,9
Charlottenburg-Wilmerdorf 10707 87,4
Lichtenberg 10317 85,7
Quelle: CBRE

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