Mittwoch, 1. Juni 2016

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Europas Wohnungsmärkte München spielt in der Champions League

Analyse der europäischen Wohnungsmärkte: London ist Spitze, München nimmt ebenfalls eine Sonderstellung ein und in Südeuropa purzeln die Preise. Zudem spielt eine andere deutsche Metropole international eine besondere Rolle.

Teuerster Wohnungsmarkt Deutschlands: Bayerns Hauptstadt München
Hamburg - München nimmt nicht nur am deutschen Immobilienmarkt eine Sonderstellung ein. Auch im Vergleich mit den Wohnungsmärkten anderer europäischer Länder fällt die bayerische Metropole aus dem Rahmen. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Analyse, die die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte veröffentlicht hat.

Demnach sind die Wohnungspreise in München nicht nur bundesweit die höchsten. Mit einem durchschnittlichen Preis für Neubauwohnungen von 5600 Euro pro Quadratmeter bewegt sich die Stadt an der Isar vielmehr auch auf europäischer Ebene auf Spitzenniveau.

Insgesamt mehr als 40 Metropolen in Europa und dem angrenzenden Ausland hat Deloitte für die Analyse unter die Lupe genommen. Ergebnis: Teurer als in München sind Wohnungen lediglich in London, Paris und der israelischen Großstadt Tel-Aviv.

Und damit nicht genug: Der Münchener Durchschnittspreis von 5600 Euro pro Quadratmeter - Tendenz laut Deloitte weiter steigend - liegt der Analyse zufolge 316 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Damit liegt die bayerische Hauptstadt europaweit auf Platz 2. Lediglich in Moskau hat sich das Preisniveau mit plus 365 Prozent noch weiter vom landesweiten Durchschnitt entkoppelt.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Deloitte-Analyse im Einzelnen:

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