Mittwoch, 24. August 2016

Alle Artikel und Hintergründe

Boom bei deutschen Hotelimmobilien Investoren lieben Hotels - diese machen am meisten Umsatz

Das Hotelgewerbe ist eigentlich ein stilles, ein diskretes Geschäft. Doch angesichts der jüngsten Entwicklung fällt es offenbar auch den Experten, schwer die gewohnte Ruhe zu wahren.

"Trotz der optimistischen Prognose von 3,5 Milliarden Euro Transaktionsvolumen für 2015, wurde diese Erwartung bei weitem übertroffen", sagt zum Beispiel Andreas Erben von Colliers International Hotel. Und Ursula Kriegl schwärmt, sie ist Hotelchefin von Jones Lang Lasalle (JLL) Deutschland, um sich selbst quasi zur Ordnung zur rufen: "Bereits zum Halbjahr zeichnete sich ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr ab. Auf ein derartiges Meisterstück wollten wir uns aber auch drei Monate vor Jahresende noch nicht festlegen. Denn Quartalsergebnisse dieser Größenordnung sind nicht gang und gäbe."

Was beide Experten so beglückt, ist der Markt für deutsche Hotelimmobilien, der im just abgelaufenen Jahr erneut einen Rekord aufgestellt hat. Sein Transaktionsvolumen stieg gegenüber dem Vorjahr um 44 Prozent auf gut 4,4 Milliarden Euro, belegen Zahlen von JLL, BNP Paribas und Colliers.

Eine Entwicklung von gewisser Dauer. Denn seit 2010 ist das Investitionsvolumen kontinuierlich gestiegen, zunächst in kleineren Schritten, ab 2013 mit beschleunigtem Tempo, beobachtet man bei BNP Paribas Real Estate. Vor allem eine Investorengruppe greift offenbar gern in Deutschland zu.

Seite 1 von 2
Mehr manager magazin
Zur Startseite

© manager magazin 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH