Skandinaviens verblassender Stolz: Schon 1946 schlossen sich die dänische Det Danske Luftfartselskab A/S, die schwedische Svensk Interkontinental Lufttrafik AB und die norwegische Det Norske Luftfartselskap AS zusammen, um eine starke Fluggesellschaft zu gründen. Heute ist die SAS ein Baustein des Star-Alliance-Mosaiks, das um die Deutsche Lufthansa gebildet wurde.
SAS versucht, eine noch engere Bindung an die Lufthansa zu erreichen. SAS-Chef Mats Jansson hatte in der Kopenhagener Wirtschaftszeitung "Børsen" die Übernahme durch einen der Marktführer in Europa als Ziel ausgegeben. "Ist man Teil eines größeren Unternehmens wie etwa Swiss in der Lufthansa, ist man besser vor den enormen Schwankungen unserer Branche geschützt", sagte Jansson.
Noch gibt sich die Lufthansa zurückhaltend, denn sie hat durch eigene Übernahmen wie etwa der britischen BMI oder Austrain Airlines Restrukturierungen vor sich. Experten halten die Finanzkraft der Lufthansa dennoch für stark. Und will die Lufthansa zukünftig wirklich auf SAS im Star-Alliance-Bündnis verzichten?